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Ringerverein Lübtheen lässt RSK Gelenau keine Chance

Auch die Ringer aus dem erzgebirgischen Gelenau konnten den Siegeszug der Lübtheener im Rückrundekampf in der Regionalliga Mitteldeutschland in der Hans-Oldag-Halle nicht ernsthaft gefährden. Dennoch wurden trotz der Überlegenheit der Gastgeber spannende und aktionsreiche Zweikämpfe ausgetragen. Das Resultat von 21:15 für den Ringerverein Lübtheen demonstrierte wieder einmal die geschlossene Leistung der Lindenstädter. An der Spitze der Tabellenrangliste blieb alles unverändert, da der Verfolger RV Thalheim ebenfalls einen Sieg gegen den RC Germania Artern eingefahren hatte (23:11). Man darf dem letzten Heimkampf zwischen den beiden Rivalen Lübtheen und Thalheim am 1. Dezember gespannt entgegen blicken.

Torsten Schmal (55 kg/gr.) hatte einen schwachen Tag erwischt, seine gestarteten Aktionen wurden jedes Mal abgefangen (0:3).
Max Kriwoschein (120 kg/Fr.), in einem höheren Limit startend, nahm seine Chance durch gut abgepasste Beinangriffe wahr (3:0).
Dennis Langner (60kg /Fr.) marschierte in zwei Runden ungefährdet durch, bevor er die 3. Kampfrunde durch einen imposanten Schultersieg endgültig klärte (SS 4:0).
Der bisher unbesiegte Andreas Aurich (96 kg/gr.) brachte wegen eines fehlenden Gelenauer Gegners weitere 4 Punkte auf das Lübtheener Konto.
Alex Fuhr (66 kg gr.) ließ sich vom Europameiterschaftsteilnehmer Matous Morbitzer immer wieder am Mattenrand überraschen. Durch den Schultersieg des Gelenauers kamen die Gäste zu 4 wichtigen Punkten.

Im Limit bis 84 kg (gr.) vertrat der Regionalligadebütant Friedrich Hüttner den verhinderten Alex Del durch einen wertvollen Punktsieg (3:0).
Benjamin Sadkowiak (66 kg/Fr.) drehte nach einem umstrittenen Kampfrichterurteil regelrecht auf und vollzog einen attraktiven Wurf, begleitet von mehreren Wälzern in der Bodenlage (3:1). Der Auftritt von Stefan Lippke (84 kg/gr.) war wie ein Ausschnitt aus dem Ringerlehrbuch. Nachdem er den Gegner durch einen sogenannten Abbrecher zu Fall brachte und mehrere Wälzer startete, beendete er das ungleiche Duell nach eineinhalb Minuten durch einen attraktiven Wurf über Brust (SS 4:0).
Für den siegesgewohnten Atanas Kolev hat der Zweikampf in der 74 -kg-Gewichtsklasse enttäuschend geendet. Er konnte seine gefürchtete Wurftechnik in der Bodenlage gegen den routinierten Drittplazierten der tschechischen Landesmeisterschaft 2010, Jan Zizka, nicht wirksam ausführen. Als ihm dann in der 3. Runde eine Verwarnung und Punktverluste wegen einer streitbaren Regelwidrigkeit – Behinderung durch die Beine in griechisch-römischer Stilart - zu Last gelegt wurden, ging er mit einer bitteren Niederlage von der Matte (0:3).
Im letzen Zweikampf verlor der jugendliche Nachwuchsringer Jonas Fentzahn (74 kg/Fr.) bereits in der ersten Runde auf Schultern.
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