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Einen eindeutigen hohen Sieg gegen die WKG Leipzig/Taucha II errungen

Die Lübtheener Ringer haben ihre Fans beim Heimkapf in der Regionalliga Mitteldeutschland nicht enttäuscht und den prognostizierten Kantersieg gegen den Tabellenletzten WKG Leipzig/Taucha II mit einem haushohen 32: 6-Resultat für sich entschieden. Die Leipziger behalten weiterhin die rote Laterne. Trotz dieses eindeutigen Mannschaftsergebnisses boten die ausgetragenen Zweikämpfe echte sportliche Leckerbissen für jedermann.

Torsten Schmal (55 kg/gr.) erzielte als einziger einen Punktsieg (3:0) aus der Lübtheener Riege. Ein Feuerwerk an attraktiven Wurf-und Wälzertechniken zündeten allein 6 Lübtheener innerhalb von weniger als 2 Minuten Kampfzeit anstelle des gewöhnlich für sechs Minuten ausgelegten Kampflimits: Dennis Langner (66 kg/gr. TÜ 4:0), Benjamin Sadkowiak (66 kg/Fr. TÜ 4:0), Stefan Lippke (84 kg/gr. SS 4:0), Alex Del gegen einen stets reklamierenden Kontrahenten (84 kg/ Fr. TÜ 4:0), Thomas Tonn (120 kg/Fr. SS 4:0) und Andreas Aurich (96 kg/gr. TÜ 4:0), der damit seine ungebrochene Siegesserie weiter ausgebaut hatte. Der spektakuläre Auftritt des für Lübtheen startenden Bulgaren Atanas Kolev (74 kg/gr. 4:0) blieb zur Enttäuschung des Publikums aus, da Leipzig keinen Gegner stellen konnte. Die Schwäche von Alex Fuhr (60 kg/Fr. 0:3), Beinangriffe wirksam abzuwehren, erkannte der Leipziger Schärschmidt schnell und sicherte für die Messestädter einen Punktsieg. Im letzten Kampf des Abends überzeugte der Nachwuchsringer Jonas Fentzahn (74 kg/Fr. 0:3)trotz einer Punktniederlage durch eine sichtlich gute sportliche Entwicklung und brachte sogar seinen erfahrenen Gegner Kay Fleckenstein mehrmals in brenzlige Lage.

Das überwältigende Mannschaftsresultat wurde von Sportlern und Zuschauern gebührend gefeiert und der Wunsch war laut geworden, am kommenden Sonnabend gegen den Tabellenführer RV Talheim annähernd so gut abzuschneiden. Die Ringer aus dem Erzgebirge hoffen nämlich auf eine Revanche, nachdem sie in der Vorrunde mit 17:20 auf eigener Matte Federn lassen mussten.
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