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Spinnentiere sind gefährlich und übertragen gefährlichem Powassan-Virus 9.7.2017

Zecken gehören mit ihren acht Beinen zu den Spinnentieren. Sie sind Parasiten, die sich vom Blut anderer Lebewesen ernähren. In der Regel sind die Parasiten von Frühjahr bis Spätherbst unterwegs und können gefährliche Krankheiten übertragen. Forscher haben jetzt herausgefunden, warum die Zecken so gut an Haut haften.

Es ist nicht nur der Holzbock, der FSME übertragen kann, sondern auch die Auwaldzecke. Außerdem wurde auch in Deutschland schon ein Fall dokumentiert, bei dem das Virus durch infizierte Ziegen-Rohmilch übertragen wurde.

Warnung vor gefährlichem Powassan-Virus

Wissenschaftler des "Center for Disease Control and Prevention"(CDC) aus den USA warnen vor dem seltenen Powassan-Virus, das von Zecken übertragen wird. Etwa 75 Fälle wurden in den vergangenen zehn Jahren in den Vereinigten Staaten registriert, die meisten davon im Nordosten und der Great Lakes Region.

Symptome des mittels Zeckenbissen übertragenen Powassan-Virus können laut den Experten sein:
Fieber
Kopfschmerzen
Erbrechen
Schwächeanfälle
Krämpfe
Gedächtnisverlust

Die Zeitspanne, bis das Virus nach einem Zeckenbiss ausbricht, kann zwischen einer Woche und einem Monat betragen. Etwa zehn Prozent der Powassan-Erkrankungen enden laut dem CDC tödlich.

Die Hälfte derjenigen Erkrankten, die das Virus überstehen, hätten wohl langanhaltende neurologische Probleme wie Kopfschmerzen und Gedächtnisstörungen. Eine spezielle Behandlung für das Powassan-Virus gäbe es nicht. Jedoch sollten Betroffene in einem Krankenhaus mit Infusionen und Medikamenten behandelt werden, um ein Anschwellen des Gehirns zu vermeiden.

Quelle: Auszug aus http://www.t-online.de/gesundheit/gesund-leben/id_...
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