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Sind die Bedenken und Bammel vor der Rüttelplatte berechtigt?

Lößnitz: Lößnitz | Am 15. August 2012 konnte man der Freien Presse entnehmen, dass einige Menschen schlechte Erfahren mit der Rüttelplatte sammeln mussten. So hatte eine Frau aus Gersdorf große Bedenken vor Sprengungen geäußert, da sich in ihrem Haus meterlange Risse befanden. Auch ein Zschorlauer, der 1991 ein Haus gebaut hatte, äußerte Bedenken. Weiter wurde davon berichtet, dass fünf Straßen im Städtchen Traunstein zu Bruch gegangen sind , nachdem Vibrationsfahrzeuge für Messungen unterwegs waren. In Oberbayern hatte ein Mann nach den seismischen Messungen einen Schaden ungefähr 6000 Euro festgestellt. Er konnte es nicht beweisen und er erhielt aus Kulanz 1500 Euro. Es wurde geraten, alle Wände vor den seismischen Messungen zu fotografieren, um eventuelle Beweise zu sichern.
Selbst Bürgermeister Steiner aus Hartenstein hatte Bedenken geäußert, dass eventuell Sprengungen oder Rüttelfahrzeuge unterirdische Hohlräume zum Einsturz bringen könnten. Skepsis wurde geäußert, dass doch die Wismut vielleicht nicht alles so sauber dokumentiert hätte.
Mich würde intressieren, ob noch jemand schlechte Erfahrungen mit der Rüttelplatte sammeln musste? Und wenn ja, ob der Schaden beglichen wurde?
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