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Arbeitsminister will Millionen Geringverdiener in Deutschland entlasten 9.7.2018

Arbeitsminister will Geringverdiener entlasten
Millionen Menschen gelten in Deutschland als Bezieher geringer Einkommen. Der Bundesarbeitsminister will erreichen, dass diese Geringverdiener künftig mehr Geld haben. Für die Betroffenen sollen die Rentenbeiträge gesenkt werden.

Noch vor der Sommerpause will Arbeitsminister Hubertus Heil den ersten Schritt seiner Rentenreform vorlegen. Im Gespräch mit der "Bild"-Zeitung sagte er, dass er Geringverdiener künftig bei den Rentenbeiträgen entlasten wolle. "Geringverdiener müssen mehr Geld in der Tasche haben", sagte Heil der "Bild"-Zeitung. "Hier nützt keine Steuerreform, weil diese Menschen ohnehin wenig oder gar keine Steuern zahlen."

Bisher müssten Bürger ab 850 Euro Monatseinkommen volle Sozialabgaben zahlen, so Heil. "Diese Grenze werden wir auf 1300 Euro anheben - ohne dass dabei die spätere Rente sinkt." Das soll bereits ab 1. Januar 2019 gelten. Zudem müsse die Grundrente eingeführt werden, damit die, die lange gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt hätten, mehr bekommen als die Grundsicherung, erklärte der Minister.

Nach Berechnungen seines Ministeriums würden von den Plänen fünf Millionen Beschäftigte profitieren. Eine Umsetzung würde voraussichtlich mehrere Milliarden Euro kosten. "Das ist nicht nur sozial gerecht, sondern auch gut angelegtes Geld", sagte aber Heil. "Denn es kann ja nicht sein, dass Menschen ihr Leben lang arbeiten, Beiträge zahlen - und am Ende nur so wenig bekommen, wie die, die nie gearbeitet haben."
Quelle:https://www.n-tv.de/politik/Arbeitsminister-will-G...
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