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Lob für Schwimmsportveranstaltung und Lehrter Bad

Wettkampf-Rückkehr mit Auflagen: Auch im Lehrter Freibad war beim Landesfinale des ersten LSN Sommer Cups Mundschutz angesagt. (Foto: Heinrich Tann)
Lehrte: Freibad Lehrte | Der VfL Osnabrück verfügt nicht nur über ausgezeichnete Fußballer: Die als Mannschaft ebenfalls in der zweiten Liga vertretenen Schwimmer der „Lila-Weißen“ setzten sich am vergangenen Wochenende im Lehrter Freibad beim Landesfinale um den erstmals ausgeschriebenen LSN Sommer Cup an die Spitze. Der vom Landesschwimmverband Niedersachsen (LSN) nach den zahlreichen coronabedingten Absagen neu eingeführte Teamwettbewerb wurde von der SG Lehrte/Sehnde (Lehrter SV/TV Eintracht Sehnde) ausgerichtet.

„Die Aktiven waren froh, mal wieder einen kleinen Wettkampf zu haben und nicht nur gegen Vereinskollegen anzutreten“, berichtete LSV-Schwimmwart Heinrich Tann über viel Zuspruch für die Veranstaltung. Lob von den Teilnehmern wie auch den Verbandsoffiziellen erfuhr ebenso das Lehrter Freibad, das nicht nur die anspruchsvollen Auflagen des Hygienekonzepts bestens erfüllte, sondern sich mit seiner Anlage wie auch Ausstattung ebenso als Wettkampfstätte für überregionale Titelkämpfe in besseren Zeiten empfehlen konnte. So hatte die SG Lehrte/Sehnde zuletzt auch wellenbrechende Trennleinen angeschafft, die bei Meisterschaften obligatorisch sind.

Geschwommen wurde in allen drei Runden des neuen Wettbewerbs mit gemischten Mannschaften, die jeweils die 50- und 100-Meter-Strecken aller vier Stilarten sowie die 200 Meter Lagen absolvieren mussten. Auf längere Strecken war aufgrund der eingeschränkten Trainingsbedingungen vieler Vereine verzichtet worden. In Lehrte setzte sich bei guten äußeren Bedingungen der VfL Osnabrück bereits nach dem zweiten Wettkampf an die Spitze und ließ sich die Führungsposition bis zum Ende nicht mehr nehmen. Nach 18 Rennen lagen die Hasestädter im Duell der vier Bezirkssieger mit 176 Punkten klar vor der SGS Hannover (139), SSG Braunschweig (128) und dem Celler SC (85). Endrundengastgeber SG Lehrte/Sehnde war in der ersten von drei Runden als Zehnter ausgeschieden.

Für das Landesfinale galten rigide Corona-Auflagen: So waren im Badbereich Aufenthaltsbereiche für die jeweiligen Teams und Laufwege ausgewiesen. Auch eine Durchmischung der von Verbandsseite auf zehn Sportlern, einen Mannschaftsbetreuer sowie drei Kampfrichtern begrenzten Aufgebote war nicht vorgesehen, allerdings bereitete dieses an dem weiträumigen Beckenrand keine Probleme. „Es kommen auch wieder bessere Zeiten“, sagte Tann, der sich nach der Absage des Lehrter Sommerschwimmfests doch noch über eine interessante Veranstaltung am Hohnhorstweg freuen konnte.
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