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Handball-Oldies des Lehrter SV wandern und radeln im Chiemgau

Die Handball-Oldies des Lehrter SV am Schloss Herrenchiemsee
Zwölf Handball-Oldies des Lehrter SV starteten Ende Juni zu ihrer traditionellen Jahresfahrt in den Chiemgau im Südosten von Bayern. Die Organisation hatten die bekannten Handballer der 1. Herren in der 70er Jahren, Bernd Lohe und Wolfgang Ziehn, übernommen.

Am Morgen des 27. Juni 2013 begann die Fahrt mit zwei Autos über ca. 750 km. Gegen 17.30 Uhr war der Zielort erreicht: Hotel Cafe Pauli in Aschau. Der Hotelwirt kredenzte einen Begrüßungstrunk in einer urgemütlichen Sitzecke. Anschließend machte sich die Oldie-Gruppe auf den Weg zu einem ausgiebigen Erkundungsspaziergang durch Aschau (u. a. Besichtigung des Moor- und Freibades, der Ruhestätte von Hans Clarin und des Edel-Restaurants Winkler).

Am nächsten Tag brach die Crew frühzeitig zu einer Kampenwand-Wanderung auf, einem 1669 m hohen Berggipfel in den Chiemgauer Alpen. Sein Gipfelkreuz auf dem Ostgipfel ist das größte in den Bayerischen Alpen. Es wurde im Sommer 1949 aus Alteisen zusammengeschweißt, mit zwei Mulis und mehreren Helfern bis zu den Felswänden transportiert und mittels einer Handwinde zum Gipfel hochgezogen. Die Einweihung erfolgte im August 1951.

Die 800 Höhenmeter bis zur Steinling-Alm kurz unterhalb des Gipfels wurden in gut drei Stunden überwunden. Nach Einnahme einer Brotzeit folgte eine weitere Kurzwanderung auf dem etwa zwei Kilometer langen Weg direkt unterhalb des Felswalls zur Kampenwandbahn-Bergstation mit anschließender Fahrt zur Talstation in Aschau.

Am Samstag, 29. Juni 2013, ging es mit der Regionalbahn von Aschau nach Prien und von dort mit der Chiemsee-Nostalgiebahn (Originalwaggons von 1887 und 1888) zum Schiffsanleger. Auf der Herreninsel besichtigten die Oldies das Schloss „Herrenchiemsee“ von "Märchenkönig" Ludwig II (architektonisch angelehnt an das Schloss Versailles) sowie den Außenbereich mit prächtigen Gartenanlagen und kunstvollen Wasserspielen. Dieses Schloss war das letzte große Bauprojekt Ludwigs II. Er bewohnte es kurz vor seinem Tod 1886 nur wenige Tage; das Schloss blieb baulich unvollendet.

Gegen Abend kehrte die Gruppe zurück zum Hotel Cafe Pauli, da hier die zünftige „Peter und Paul Feier“ mit den Mauserwegerl-Musikanten stattfand. Es hatten sich bereits zahlreiche Besucher aus Aschau und Umgebung eingefunden, fast alle in ihrer traditionellen Feiertags-Kleidung: Dirndlkleider, Lederhosen und Gamsbart-Hüte. Sie feierten gemeinsam mit den LSV-Oldies bei deftigen Speisen und bayerischer Livemusik in bester Stimmung bis spät in die Nacht.

Das hinderte die Oldies aber nicht daran, am darauf folgenden Sonntag zeitig wieder nach Prien aufzubrechen und mit vorher reservierten Fahrrädern eine Radtour nach Chieming über eine herrliche Fahrtroute mit faszinierenden Landschaftsimpressionen - meist mit direktem Blick auf den Chiemsee - zu unternehmen. Die Rückkehr erfolgte mit dem Schiff über die kleinere Chiemsee-Insel Frauenchiemsee. Zum Abschlussabend setzten sich die Oldies im Biergarten des Cafe Pauli zusammen und ließen noch einmal das grandiose Panorama der Chiemgauer Alpen auf sich wirken.

Der letzte Tag stand unter dem Motto „Auschecken und Rückfahrt“. Am späten Nachmittag waren die Oldies wohlbehalten und begeistert von den tollen Erlebnissen wieder in Lehrte zurück.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Anzeiger | Erschienen am 20.08.2013
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