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DMS-Comeback für SG-Schwimmer

Ein Rückblick auf die Zeit vor Corona: Zwei Mannschaften der SG Lehrte/Sehnde waren in Langenhagen erstmals wieder in der DMS-Bezirksliga am Start. (Foto: SG Lehrte/Sehnde)
Schwimmen einmal ganz anders: Vor dem Beginn des bundesweiten Lockdowns waren erstmals seit 2011 waren die Aktiven der SG Lehrte/Sehnde (Lehrter SV/TV Eintracht Sehnde) wieder beim Deutschen Mannschaftswettbewerb im Schwimmen (DMS), dem bundesweiten Ligawettbewerb des Schwimmsports, im Einsatz. Bei den Rennen der Bezirksliga Hannover in der Langenhagener „Wasserwelt“ hatten ein Männer- wie auch ein Frauenteam das anspruchsvolle Programm in Angriff genommen.
 
Der Wettbewerb ist eine sportliche Herausforderung: Geschwommen werden bei diesem Wettkampf mit bundesweit einheitlichen Ligen bei den Männern wie auch Frauen in zwei Abschnitten insgesamt 34 Rennen, wobei das Spektrum von den 50-Meter-Strecken bis hin zu den 1.500 Meter Freistil reicht und damit das komplette Meisterschaftsprogramm umfasst. Jeder Aktive darf nur fünfmal ins Wasser steigen.

Austragungsort für Hannovers Bezirksligisten war das separate Sportbecken des neuen Freizeitbades, das für ein modernes Ambiente, mit seiner Enge aber auch viel Stimmung am Beckenrand sorgte. „Es hat allen Spaß gemacht“, freute sich LSV-Abteilungsleiter Heinrich Tann über das Comeback der beiden SG-Teams. Einheitliche Einkleidung für beide Vertretungen erhöhte zudem das Mannschaftsgefühl. Die Männer-Mannschaft kam mit 8.815 DMS-Punkten auf Platz zehn, die krankheitsbedingt nicht in Bestbesetzung angetretenen SG-Frauen wurden mit 7.175 Zählern Vierzehnter.
 
Die höchsten Einzelwerte erzielte bei den Männern Denis Weber mit 1535 Punkten bei vier Starts, darunter 26,84 Sekunden über 50 Meter Freistil (430 Zähler) und 59,71 Sekunden bei den 100 Meter Freistil (426). Bei den Frauen kam Emma Langer in fünf Rennen an einem Tag auf 1762 Punkte, wobei sich alle Resultate in dem für DMS-Verhältnisse ungewöhnlich engen Korridor zwischen 337 und 377 Zählern bewegten. Bei ihrem anstrengenden Programm standen unter anderem 11:27,54 Minuten über die in der Tabelle unterbewerteten 800 Meter Freistil zu Buche. Jüngste der insgesamt 23 in Langenhagen eingesetzten Aktiven war die erst zehnjährige Mia Wismer.



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