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Grenzen der Venusfotografie mit einer APS-C-Kamera!

Lehrte: Ahlten | Das selbst Bridge-Kameras mit 2000mm Brennweite keine reale Abbildung der Venus zeigten, wurde hier vor einigen Wochen bereits aufgezeigt. Aber auch eine APS-C-Kamera
bringt mit einem guten Objektiv wie dem Tamron SP 150-600mm F/5-6.3 keine wirklich brauchbaren Fotos. Von der Erde aus fotografiert ist die Venus für eine sehenswerte Abbildung bei dieser Auflösung einfach zu klein. Die 2. Abbildung zeigt auch stark weitervergrößert nur wenige Rasterpunkte. Die Fokussierung war nur manuell möglich. Um Überstrahlungen der sehr hellscheinenden Venus zu vermeiden wurde die Aufnahme stark unterbelichtet. Die in Bild 2 gezeigte APS-C-Abbildung wurde aus dem Rohbild hochextrapoliert und geglättet.
Die 1. Abbildung zeigt ein "simuliertes Foto" mit dem Programm Stellarium (Windows 10 App). Hier ist besonders gut zu sehen, welche Venusphase gerade vorliegt.

Für ein erfolgreiches Fotografieren der Venus sind wohl eher APO Refraktor Teleskope
mit spezieller Filtertechnik geeignet. Wer es mit einfacheren Mitteln schafft, ist hier gerne eingeladen es auf myheimat auch zu zeigen. Natürlich gilt das auch für Berichte mit Abbildungen mit Astro-Equipment!
 

Astrofotografie: Venus


Korrektur: Bilder wurden vertauscht, daher wird im Text jetzt zuerst Bezug auf das 2. Bild genommen!
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4 Kommentare
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Karl-Heinz Mücke aus Pattensen | 21.03.2020 | 16:13  
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Elena Sabasch aus Hohenahr | 21.03.2020 | 21:29  
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Jost Kremmler aus Potsdam | 24.03.2020 | 20:42  
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Jürgen Bady aus Lehrte | 24.03.2020 | 22:11  
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