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Mit dem FrauenZimmer auf Entdeckertour

FrauenZimmer-Frauen (Foto: Hannelore Franke)
Wir steigen in Eilvese aus dem Zug und uns erwartet ein schattiger interessanter Wanderweg nach Mariensee durch den schönen Klosterwald. Schon im Wald gibt es Sehenswertes: Riesige Pilze, uralte Bäume, Farne, die größer als wir sind, eine Bank aus halben Bäumen hergestellt, die sich vor dem Verfall nicht retten kann. Sie ist stark mit Moos bedeckt und es wachsen kleine Pilze auf ihr. Wir spüren die besondere Atmosphäre dieses Waldes rund um das Kloster. Stehen bleiben, sich an einen alten Baum lehnen und wir werden in die Stimmung eingefangen und kommen so langsam zur Ruhe.
Nach einem kleinen Spaziergang durch den Ort und einer Stärkung in Form von Kaffee, Eiskaffee, Kuchen und Eis in einer kleinen Gastwirtschaft schlossen wir uns einer Besichtigungs-Gruppe an und nahmen an einer Führung durch den Klostergarten und das Kloster teil. Das Kloster wurde 1207 als Zisterzienserinnenkloster gegründet. Im Garten stehen Heil- und Gewürzkräuter, er ist sehr schön angelegt. Außerdem sahen wir auch einen sehr skurilen Apfelbaum. Voller Ehrfurcht stehen wir vor der alten tief beasteten Rosskastanie, die im Innenhof des Klosters seinen Platz hat. Fast möchten wir die Rasenfläche nicht betreten, wurde der Innenhof doch bis etwa 1840 als Begräbnisplatz für die Konventualinnen genutzt.
Auf dem Rückweg zum Bahnhof in Neustadt machten wir noch einen Abstecher in den Amtsgarten beim Schloss Landestrost. In zügigem Tempo fuhren wir weiter um den nächsten Zug in Richtung Hannover/Lehrte zu bekommen.
Ein wenig geschafft aber glücklich, einen Tag mit netten Frauen und vielen neuen Eindrücken erlebt zu haben, erreichten wir gegen 20.30 Uhr Lehrte.

Beigefügte Bilder sind von Hannelore Franke
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Magazin Lehrte | Erschienen am 16.09.2010
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