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Rettungshunde gehen in die Luft

Rettungshunde gehen in die Luft

Nach dem gestrigen teilweisen Zusammenbruch eines mehrstöckigen Wohnhauses sind Vermisste in den oberen Etagen vom Boden aus nicht zu erreichen. Um Rettungshundeteams in die Suche schicken zu können, muss schweres Gerät aufgefahren werden …

… so die Annahme der Lage einer gestern stattgefundenen Übung der Rettungshundestaffel Hannover, Harz und Heide e.V. des BRH (Bundesverband für das Rettungshundewesen).
In Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Vechelde-Wahle wurde der Transfer durch die Luft trainiert. Hierfür wurden Hund und Hundeführer unter einer Drehleiter angeseilt, um nach einer Strecke im freien Schwebezustand auf einem Gebäudedach wieder abgesetzt zu werden.
Sowohl Hunde als auch Herrchen/Frauchen meisterten diese Anforderung mit Bravour, wobei die vierbeinigen Helfer in der Höhe meist deutlich gelassener wirkten…

Diese Methode des Transfers kommt zum Einsatz, wenn Rettungsteams in Trümmerbereiche vordringen müssen, die auf „normalem“ Wege nicht zu erreichen sind, beispielsweise wenn zu überquerende Trümmerbereiche einsturzgefährdet sind oder von Hund und Hundeführer größere Höhen überwunden werden müssen.

Auch wenn in unseren Gegenden eher die Suche nach vermißten Personen in der Fläche zum Tragen kommt, so sollten die Teams doch auf alle Einsatzlagen vorbereitet sein. Die Rettungshundestaffel Hannover, Harz und Heide arbeitet rein ehrenamtlich und geht selbstverständlich kostenlos in den Einsatz. Weitere Informationen auch unter www.rettungshunde-hannover.de. Des Weiteren werden jederzeit neue Trainingsgelände wie Wälder, Schutthalden etc. gesucht und auch neue Mitglieder – zwei- und vierbeinige – sind jederzeit herzlich willkommen.
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