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Dietmar Bulling neuer Ortsvorsitzender der Lauinger Genossen

(v.l.nr.): Werner Hofmann, Dietmar Bulling, Martin Knecht, Ute Vincon, Markus Stuhler, Meinrad Ludwig, Wolfgang Schenk und Walter Gruber.
Auf der Mitgliederversammlung der SPD Lauingen wurde die Führung des Ortsvereines neu gewählt. Bei der gut besuchten Versammlung am vergangenen Dienstag im Gasthaus „Rose“ diskutierten die Genossen neben den Neuwahlen aktuelle Themen der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik.
Der scheidende Ortsvorsitzende Werner Hoffmann blickte in seiner Begrüßung auf die kommunalpolitischen Erfolge Lauingens in den letzten Jahren zurück: unter Bürgermeister Wolfgang Schenk gelangen zahlreiche Gewerbeansiedlungen und Erweiterungen der bestehenden Industrie am Ort. Mit der Errichtung des Jugendcafes, dem Neubau der Berufsschule und der Kinderkrippe am Bahnhof sowie der neuen Aussegnungshalle wurden und werden wichtige Ziele erreicht. Perspektivisch sei es notwendig, neue Gewerbegebiete zu erschließen, das Neubaugebiet im Lauinger Westen zu erweitern und die Lauinger Kindergärten neu zu ordnen. Mit den Planungen für eine Teilsanierung der Realschule und für den Ausbau des Schülerwohnheimes im Bildungszentrum sei man auf einem guten Weg. Hoffmann bedankte sich für die Zusammenarbeit in Fraktion, Stadtrat, Ortsverein und Kreisverband, „auch wenn wir uns bisweilen mal in den Haaren lagen“.
Kassiererin Ute Vincon verlas ihren Kassenbericht. Kassenrevisor Norbert Jennewein bestätigte die korrekte Kassenführung und beantragte die Entlastung der Kassiererin und der Vorstandschaft, welcher die Versammlung jeweils einstimmig zustimmte.
Die Neuwahlen der Vorstandschaft leiteten Fraktionsvorsitzender Markus Stuhler und Stadtrat Winfried Müller. Dietmar Bulling wurde als neuer Ortsvorsitzender gewählt. Als einer seiner Stellvertreter wurde Martin Knecht im Amt bestätigt, Walter Gruber wurde neu zum Stellvertreter gewählt. Kassiererin Ute Vincon wurde im Amt bestätigt. Stadtrat Meinrad Ludwig übernimmt weiterhin das Amt des Schriftführers. Eugen Schmidt-Greese und Norbert Jennewein wurden für weitere zwei Jahre als Kassenrevisoren bestätigt. Als Beisitzer im Ortsvorstand wurden die Stadträte Winfried Müller und Markus Stuhler sowie Horst Bär und Fikri Akinci wieder gewählt. Des Weiteren wählte die Versammlung Delegierte für den Unterbezirksparteitag und weitere Parteigremien.
Bezirkstagslistenkandidat und 2. Ortsvorsitzender Martin Knecht bedankte sich seitens des Ortsvereins beim scheidenden Ortsvorsitzenden Werner Hoffmann und überreichte ihm einen Präsentkorb in Anerkennung seiner Verdienste um die Lauinger Kommunalpolitik. Hoffmann war die letzten sechs Jahre Ortsvorsitzender und bis Ende 2012 insgesamt 12 Jahre Fraktionsvorsitzender. Dem Stadtrat wird er noch bis Frühjahr 2014 angehören, um dann auch dort nach 18 Jahren auszuscheiden. Knecht erinnerte an die schönen Erfolge während Hoffmanns Ägide, aber auch an die unzähligen Sitzungen, Versammlungen und Abstimmungen, die zahllosen Pressemitteilungen und Stadtnotizen, die in dieser Zeit zu Hoffmanns Alltag gehörten. „Mit Werner Hoffmann verabschiedet sich ein Kommunalpolitiker mit Leib und Seele!“
Diesem Dank schloss sich Bürgermeister Wolfgang Schenk an und würdigte Hoffmann für das gemeinsame Bemühen zum Wohle der Stadt.
Der neue Fraktionsvorsitzende Markus Stuhler berichtete über die kürzlich stattgefundene Klausurtagung der Genossen. Dort sei mit „SPD vor Ort“ ein Veranstaltungsprogramm entstanden, in dessen Rahmen die Genossen mit den Bürgern, mit Vereinen, Institutionen und der Wirtschaft wichtige Themen der Kommunalpolitik erörtern und sich Anregungen für ihre Arbeit holen wollen. Stuhler zeigte sich optimistisch, zur Kommunalwahl eine schlagkräftige SPD Kandidatenliste an den Start zu bringen.
Der neue Ortsvorsitzende Dietmar Bulling bedankte sich beim ebenfalls anwesenden, ehemaligen Ortsvorsitzenden Ernst Brändle: „Du hast mich zu dem Politiker gemacht, der ich heute bin!“ Bulling, der dieses Amt schon von 1980 bis 1991 innehatte, erinnerte ebenfalls an die gemeinsamen Erfolge während Hoffmanns Regentschaft. Er sei nun in die Bresche gesprungen, um die Kontinuität innerhalb der Lauinger SPD zu wahren. Er freute sich auf die Kommunalwahl, bei der die Lauinger SPD wieder mit Bürgermeister Wolfgang Schenk in die Auseinandersetzung ziehen will. In seiner Funktion als Kreisvorsitzender positionierte er die SPD als die „Partei der sozialen Gerechtigkeit“. Er bat die Genossen um ihre volle Unterstützung in den Wahlkämpfen zur Landtags-, Bezirkstags- und Bundestagswahl im Herbst 2013. Anfang 2014 stehen dann mit der Kommunal- und der Europawahl weitere wichtige Weichenstellungen an.
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