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Bürgermeister Wolfgang Schenk tritt wieder an!

v.l.n.r.: Martin Knecht, MdB Gabriele Fograscher, Bürgermeister Wolfgang Schenk, Markus Stuhler und Dietmar Bulling

In einer sehr gut besuchten Mitgliederversammlung am vergangenen Mittwoch sprach sich die Lauinger SPD für eine erneute Kandidatur von Bürgermeister Wolfgang Schenk bei den Kommunalwahlen im März 2014 aus. Des Weiteren stellte sich Bundestagsabgeordnete Gabriele Fograscher (Nördlingen) den Fragen der Genossen.

Ortsvorsitzender Dietmar Bulling und Stadtrats-Fraktionsvorsitzender Markus Stuhler sprachen sich unisono für eine dritte Amtszeit des amtierenden Lauinger Bürgermeisters aus.
Dieser Empfehlung schlossen sich die SPD-Mitglieder einstimmig an. Wolfgangs Schenk freute sich über das überzeugende Votum und die Möglichkeit, „erneut gemeinsam in den Wahlkampf zu gehen“, da er die erreichten Erfolge als Ergebnis einer Team-Leistung ansieht.

Schenk ließ die Erfolge der letzten vier Jahre nochmals Revue passieren: dass der jahrelange Schuldenanstieg gebremst und die Verschuldung der Stadt leicht zurückgeführt werden konnten, obwohl zahlreiche Investitionen unter Nutzung entsprechender Fördermöglichkeiten getätigt wurden. Das Gewerbesteueraufkommen konnte durch Neuansiedlungen, Firmenerweiterungen und die Solarparks deutlich gesteigert werden. Der Schimmelturm, das obere Brunnental und die Innenräume des Rathauses konnten sukzessive saniert werden. Schenk freute sich über die Eröffnung des Jugendcafes und die Fertigstellung des ersten Bauabschnittes der Lauinger Berufsschule. Die Bauten der Kinderkrippe und der Aussegnungshalle wurden begonnen. Wichtig war Schenk, dass mit der Teilsperrung des Marktplatzes der Einstieg in eine veränderte Nutzung des zentralen Platzes gelungen sei. Als ein wichtiges Ziel der nächsten Jahre bezeichnete Schenk die Generalsanierung der Lauinger Realschule.
Anschließend berichtete Bundestagsabgeordnete Gabriele Fograscher, die nach Lauingen direkt von der Sondersitzung des Bundestagsinnenausschusses gekommen war, über die tagesaktuellen Erkenntnisse in der NSA-Spähaffäre. Fograscher vertrat die Ansicht, dass der USA-Besuch von Innenminister Friedrich wenig Erhellendes erbracht habe. „Die Kanzlerin duckt sich weg und sagt wenig.“ Fograscher forderte, dass das Verhältnis zwischen öffentlicher Sicherheit und der Privatsphäre des einzelnen neu justiert werden müsse. „Denn das Grundgesetz gibt uns eindeutig diesen Auftrag.“
Neben diesem aktuellen Thema ging Fograscher auf weitere Themen des Bundestagswahlkampfes ein: vor allem im strukturschwachen Raum müsse der Bund in die Infrastruktur investieren, speziell in die Breitbandnetze. Sie sprach sich gegen eine Leistungserhöhung des AKW in Gundremmingen aus, da die Folgen unkalkulierbar seien. Auf dem Feld der sozialen Gerechtigkeit plädierte Fograscher für einen flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 €, für die Eindämmung von Leiharbeit und Werksverträgen und eine Eindämmung der ausufernden Mieten in den Ballungsräumen.
Abschließend berichtete Bezirkstagslistenkandidat Martin Knecht vom bezirkspolitischen Besichtigungstag in diversen Sozial- und Weiterbildungseinrichtungen im Landkreis. „Diese Einrichtungen kümmern sich um Menschen, die sich am ersten Arbeitsmarkt schwer tun.“ Daher sind die Mittelkürzungen für solche Einrichtungen seitens der Politik nicht nachvollziehbar. „Die SPD fordert stattdessen einen zweiten, sozialen Arbeitsmarkt, um diesen Menschen eine Chance zu geben.“

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