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"Lost Place"....Sendestelle Wertachtal.

...Verwaltungsgebäude und der dahinterliegende Sendersaal der ehemaligen Kurzwellensendestelle Wertachtal.
Im Jahre 2008 waren 14 Sender mit 500 kW Leistung und zwei Sender mit 100 kW Leistung installiert. Entsprechend hatte die Antennenanlage beachtliche Ausmaße. Reihen von Türmen, die höchsten mit bis zu 125 Metern Höhe und bis zu 12 Meter tiefem Fundament, hielten die Seilnetze für die Antennen. Durch die nächtliche Beleuchtung waren die Türme noch in mehr als 20 km Entfernung sichtbar. Es handelte sich um insgesamt 34 Stahlgittertürme, errichtet aus 4200 Tonnen feuerverzinktem Profilstahl. Die drei sternförmig angelegten Antennenstraßen hatten 1 km, 1,3 km und 1,9 km Länge. Für die Energieversorgung der Anlage wurde eine zweikreisige 110-kV-Freileitung errichtet, der elektrische Anschlusswert betrug etwa 20 Megawatt.

Am 17. November 1970 wurde das Richtfest der damals größten Kurzwellensendeanlage in Europa gefeiert. Rund 600 Arbeiter waren an dem Bau beteiligt. Im September 1971 wurden 6 von 25 Sendetürmen fertiggestellt, die eine Höhe von bis zu 125 Meter erreichen. Diese sollten mit Vorhangantennen für Sendungen nach Nordamerika und für den Nahen Osten ausgestattet werden. Es wurden im selben Jahr auch die ersten drei Kurzwellensender von AEG-Telefunken installiert und man plante einen Sendebeginn im Dezember 1971. Bis zu den Olympischen Spielen 1972 sollten vier 500 kW starke Kurzwellensender installiert werden und ein Sender als Reservesender bereitstehen.

Quelle "Wikipedia"

Heute sind auf dem Gelände der ehemaligen Sendeanlage keine Antennen mehr zu sehen. Lediglich die Gebäude stehen noch. Auf dem Gelände selbst ist ein sehr großer Solarpark mit etwa 35 Megawatt Leistung installiert worden.
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