Anzeige

MTV „Dankeschön-Frühschoppen“

Zur Begrüßung erhält jede Dame eine rote Rose.
 
Ein Begrüßungsgetränk gab es inklusive.
Der Vorstand bedankt sich bei allen, die den Verein unterstützen.
MTV Engelbostel-Schulenburg

Der Überraschungseffekt war perfekt, keiner der Betroffenen wusste Bescheid. Weder Hannelore Giess, Jürgen Pfeuffer noch Hartmut Dietzsch hatten vorher geahnt, dass der MTV ihnen heute Ehrennadeln und Urkunden für besondere Dienste überreichen wird.
Der MTV hat eine Kultur entwickelt, dass ehrenamtlich tätige Mitglieder, Sponsoren, Werbepartner und Personen aus Politik und Verwaltung zu einem jährlichen Dankeschön-Frühschoppen eingeladen werden. In diesem festlichen Rahmen bedankt sich der Vereinsvorsitzende H. H. Roggendorf persönlich bei jedem Einzelnen und würdigt dessen Einsatz. Bei dieser Gelegenheit betont er immer wieder, dass ein Verein ohne ehrenamtliche Mitarbeit, ohne Sponsoring und ohne öffentliche Unterstützung nicht funktionieren kann. Zum gleichen Thema äußerte sich Willi Minne, stellv. Bürgermeister der Stadt Langenhagen. Er berichtete über einen Artikel in der HAZ, der sich mit dem Existenzproblem eines hannoverschen Vereins befasste, dem die Ehrenamtlichen fehlen. Dazu verlas er einen Leserbrief, in dem der Autor die heutige Einstellung vieler Bürger kritisierte: „Nur noch konsumieren und kritisieren, aber keine freiwillige Leistung bringen oder sich einer Verantwortung stellen“. Im Gegensatz dazu funktioniert der MTV recht gut, bestätigten auch die Politiker(innen) Gudrun Mennecke, Dietmar Grundey und Michaela Henjes in ihren Grußworten.
„Bei uns ist es zur Tradition geworden, in diesem Rahmen Personen hervorzuheben, die sich in besonderer Art und Weise für den Verein eingesetzt haben“, sagte Roggendorf.
Hannelore Giess blickt bereits auf eine 22 jährige Tätigkeit in der Tennisabteilung zurück. In ihrer Funktion als Schriftführerin nimmt sie an allen abteilungsinternen Vorstandssitzungen teil, führt Protokoll und ist darüber hinaus noch für die Mitgliederverwaltung ihrer Abteilung zuständig. Sie führt Listen und wacht über Zu- und Abgänge und schafft damit die Basis zur Berechnung der abteilungsbezogenen Zusatzbeiträge.
Jürgen Pfeuffer trat ein schweres Amt an. Denn sein Vorgänger hatte aufgrund seiner Kompetenz und Erfahrung große Fußspuren hinterlassen. Auch klagen viele Tennisvereine oder -abteilungen über Mitgliederschwund. Es ist auch sein Verdienst, dass dieser Trend beim MTV ausblieb. Gründe dafür sind, dass er mit seinem Führungsteam auch immer auf die Jugend setzt. Die Kooperation mit der Grundschule Engelbostel und die im Rahmen dieser Kooperation angebotenen Sport-AG`s, Ferienpassaktionen und Tage der offenen Tür tragen Früchte und bringen seiner Abteilung neue Mitglieder.
Hartmut Dietzsch ist seit 10 Jahren Pressesprecher des Gesamtvereins. Unter seiner Verantwortung erscheinen 3x jährlich die ca.120-seitigen Vereinsnachrichten. Die MTV Homepage hat er entwickelt und jahrelang gepflegt und die Printmedien mit vielen Artikeln versorgt. Er ist Autor in MyHeimat und stellt über dieses Medium die Vereinsarbeit in beeindruckender Form einem breiten Publikum vor. Bei der 100-Jahrfeier hat er im Wesentlichen die Vereinschronik erstellt und erarbeitete das Drehbuch für den Film dieses Ereignisses. Über viele Vereinshighlights hat er berichtet.
„Einer Person sollten wir heute auch mal unseren Dank aussprechen“, sagte Matthias Rieder, als er das Mikrofon übernahm. Hiermit meinte er Edda Roggendorf. Ihr ist es im Wesentlichen zu verdanken, dass ihr Ehemann Hans-Hermann sich im Januar d.J. für 2 weitere Jahre als Vorsitzender zur Verfügung stellte, obwohl er vorher angekündigt hatte, nicht mehr zu kandidieren.
Nach dem Mittagsbuffet kündigte Roggendorf eine musikalische Überraschung an. Das Musiker-Ehepaar Stephanie und Fritz Hamburg aus Engelbostel unterhielt die Gäste mit einem Repertoire aus Rock, Pop, Oldies und Balladen. Ob Songs von Bob Dylon, Reinhard May, oder auch die „Krumme Lanke“, ein begeisterter Applaus war ihnen sicher. Mit kleinen Anekdoten und Aufforderungen zum Mitsingen der Refrains schafften sie es, Stimmung im Saal zu erzeugen. Beide Interpreten blicken auf eine langjährige Aktivität als Musiker zurück.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.