MTV eröffnet seinen 6. Tennisplatz.

Tennis Abteilungsleiter Jürgen Pfeuffer begrüßt die anwesenden Gäste.
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Die MTV Tennisabteilung wächst ständig und ist mit 232 Mitgliedern z. Zt. drittstärkste Abtlg. im Gesamtverein (1100 Mitglieder). Besonders ist dies dem „rührigen“ Vorstandsmitglied Regina Reimers-Schlichte zu verdanken. „Sie ist in ihrer Funktion als Jugendleiterin der Motor und die Taktgeberin. Durch ihr unermüdliches persönliches Engagement in den Kindergärten, der Schule sowie im Trainings- und Jugend-Punktspielbetrieb zieht sie Kinder und Jugendliche in ihren Bann“, lobte der MTV Vorsitzende Hans-Hermann Roggendorf seine Stellvertreterin. Auch Tennis-Abteilungsleiter Jürgen Pfeuffer, der die Gäste zu Anfang begrüßte, hat seit 16 Jahren wesentlich mit dazu beigetragen, dass sich dieser Sport im Verein so positiv entwickelt hat.
Durch den Zuwachs an Mitgliedern war der Spiel- und Trainingsbetrieb an seine Kapazitätsgrenze gestoßen. Daraus ergab sich die Notwendigkeit, die Tennis Anlage um einen 6. Platz zu erweitern. Die MTV Tennisabteilung entwickelt sich antizyklisch zur allgemeinen Entwicklung. In Deutschland ist der Tennissport seit Jahren eher rückläufig. Der Tennisbund hat seit 2002 über eine halbe Million Mitglieder verloren. „Von den 232 Tennis-Mitgliedern sind ca. 43% unter 19 Jahren. Die Zunahme der Jugendlichen und Kinder gegenüber dem Jahr 2010 beträgt ungefähr 64%. Die Basis dieser Entwicklung sind unsere Bemühungen, Kindergarten- und Schulkinder in Arbeitsgemeinschaften an den Sport heranzuführen. Dabei leisten unsere gut ausgebildeten Übungsleiterinnen und Übungsleiter eine hervorragende Arbeit. Über dieses Engagement finden viele Kinder den Weg in den Verein. Begleitende Elternteile entdecken die Freude am Sport, oder lassen Mitgliedschaften wieder aufleben“, stellte Roggendorf in seiner Rede dar.
Das Projekt „Sechster Tennisplatz“ ist Anfang des letzten Jahres in Angriff genommen worden. 61.000 Euro war die Planungssumme. Zuschussanträge wurden eingereicht und sind weitgehend genehmigt worden. Der Verein bedankt sich dafür beim Landessportbund und bei der Stadt Langenhagen für die Zuschüsse aus dem Sportfördertopf. Der verbleibende Eigenanteil konnte aus einer dafür vorgesehenen Rücklage finanziert werden.
In ihren Ansprachen würdigten die Vertreter des Landessportbundes, des Regionssportbundes und der Ortschaften Engelbostel und Schulenburg das Engagement. „Man sieht, dass hier Menschen dahinterstehen, die eine große Leidenschaft für die Sache aufbringen!“, sagten sie. Eine Rednerin hob hervor, dass sie in den letzten Jahren häufig bei der Einweihung von z.B. Boule-Anlagen aber selten zur Eröffnung eines weiteren Tennisplatzes eingeladen war.
„Unser nächstes großes Projekt steht seit Jahren an“, hob der Vorsitzende zum Schluss hervor. Dass eine Halle im Westen der Stadt für die Schule und den Verein dringend gebraucht wird, ist allen Beteiligten klar.

Bürgerreporter:in:

Hartmut Dietzsch aus Langenhagen

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