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Senioren-Union im Kanzleramt

Wann? 27.05.2011

Wo? Langenhagen, Langenhagen DE
Die Reisegruppe der Senioren-Union der CDU Langenhagen vor dem Kanzleramt
Langenhagen: Langenhagen | Deutsch-Deutsche Geschichte hautnah: Bendlerblock, Hohenschönhausen, Kanzleramt

LANGENHAGEN. Die diesjährige Reise der CDU Senioren-Union führte die Mitglieder und Gäste zwei Tage in die Bundeshauptstadt Berlin. Im Programm standen die Besuche und Besichtigungen des Bundesministeriums für Verteidigung, des Konrad-Adenauer-Hauses der CDU Deutschlands, der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen und des Bundeskanzleramtes sowie eine Spreefahrt. Die Busreise mit dem gefüllten und anspruchsvollem Programm war seit Dezember des letzten Jahres geplant und gut organisiert.
Im BMVg empfing die Gruppe ein Oberstleutnant, der sich als einer der Pressesprecher des Ministeriums und zur Überraschung auch als Bürger aus Langenhagen vorstellte. Sein kurzweiliges Referat vermittelte nicht nur einen guten Einblick in die Organisation und Arbeit des Ministeriums seit Gründung der Bundeswehr, sondern auch eine historische Betrachtung zur wechselvollen Geschichte des Gebäudekomplexes "Bendlerblock", insbesondere im Zusammenhang mit dem Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944 und der Hinrichtung der Widerstandskämpfer.
Die dreistündige Bootsfahrt auf der Spree fand nachmittags bei bestem Sommerwetter statt und bot beste Eindrücke und Fotomotive der Architektur des Regierungsviertels, der modernen Wohn- und Bürobauten, aber auch der umfangreichen grünen Zonen und historischen Industrieanlagen. Eindrucksvoll zeigte sich von der Wasserseite die fertig gestellte Museumsinsel mit dem Bode-Museum und der beginnende Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses.
Im Konrad-Adenauer-Haus der CDU Deutschlands wurde die Reisegruppe vor dem Abendessen zu ihrer Überraschung auch vom Bundesvorsitzenden der Senioren-Union, Herrn Prof. Dr. Otto Wulff, herzlich begrüßt.
Am zweiten Reisetag stand vormittags die Besichtigung mit einer Führung des ehemaligen sowjetischen Speziallagers und Untersuchungsgefängnisses der STASI im Berliner Stadtteil Hohenschönhausen auf dem Programm. Allen Reiseteilnehmer lief es "kalt den Rücken herrunter", wozu ein diktatorisches und menschenverachtendes System des KGB und der SED bis Oktober 1989 fähig war.
Die Größe des Sperrgebietes mit den dazu gehörenden Wohnungen der STASI-Mitarbeiter umfasst mehrere Straßenzüge und war zu DDR-Zeiten auf keiner Stadtkarte verzeichnet. Unvergessen bleibt die Besichtigung des Gefangenen-Transportwagens, einem Kleinsttranporter, im dem sich fünf luft- und fensterlose niedrige Einzelzellen befanden.
Als Abschluss und Höhepunkt der Reise besichtigte die Gruppe das Bundeskanzleramt. Nach erfolgter Sicherheitskontrolle und einem Einführungsfilm gab es Gelegenheit, mit fachkundiger Führung unter anderem den Sitzungsraum des Kabinetts, den großen Konferenzsaal, die "blaue Wand" mit Podium und Bundesadler für die Pressekonferenzen und die Ahnengalerie der bundesdeutschen Kanzler seit 1949 zu besichtigen. Eckhard Keese
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Nordhannoversche Zeitung | Erschienen am 23.07.2011
Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Nordhannoversche Zeitung | Erschienen am 23.07.2011
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