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Natur und Landschaft „von oben“ – Pilot Bernd Juhrig bietet dem Naturschutzbeauftragten Ricky Stankewitz Fotorundflug an

Ricky Stankewitz (links) und Bernd Juhrig vor dem Tragschrauber (Foto: Ricky Stankewitz)

"Mit der Natur in Langenhagen steht es nicht zum Besten. Nach der „Roten Liste der gefährdeten Arten in Niedersachsen“ des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) sind etwa 45 Prozent der beobachteten Tier- und Pflanzenarten gefährdet, vom Aussterben bedroht oder bereits ausgestorben. Beispielsweise sind von den Brutvögeln bereits 7 Prozent der heimischen Arten ausgestorben, bei den Kriechtieren sind es gar 14 Prozent. „Diese Zahlen sind erschreckend und müssten jeden aufrütteln“, meint der Naturschutzbeauftragte Ricky Stankewitz. Zwar gäbe es schon teilweise Erfolge in Langenhagen, wie die Stabilisierung der Bestände des stark gefährdeten Laubfrosches in Kananohe, jedoch sei dies längst kein Grund sich auf diesen Erfolgen auszuruhen. Stankewitz weist darauf hin, dass zum Erhalt der biologischen Vielfalt insbesondere Maßnahmen zur Sicherung eines Biotopverbundes durchgeführt werden müssen. „Dazu gehört es, die vorhandenen Lebensräume aufzunehmen und ihren Zustand zu bewerten. Sind Biotope wie Kleingewässer oder Magerrasen zugewachsen und damit in der Funktion eingeschränkt, müssen Maßnahmen zur Sanierung durchgeführt werden“, so Stankewitz weiter.


Ebenfalls am Erhalt der Biodiversität interessiert ist der Godshorner Pilot Bernd Juhrig. Schon länger verfolgt er die Naturschutzaktivitäten des Naturschutzbeauftragten. Nun bot er ihm seine Hilfe und Mitarbeit an. Zur Aufnahme und Bewertung der in Langenhagen vorhandenen Lebensräume bietet es sich geradezu an, diese aus der Vogelperspektive zu betrachten. Deshalb lud Bernd Juhrig jetzt Ricky Stankewitz zu einem Rundflug im Tragschrauber über Langenhagen ein. Bei dem Rundflug wurden unter anderem vorhandene (bislang nicht betreute) Kleingewässer überflogen und per Luftbild der Grad der Verlandungen festgestellt. Diese werden anschließend an die Verwaltung gemeldet und Pflegemaßnahmen für diese Biotope abgestimmt. „Außerdem interessierten mich die Wietzeaue und auch der Standortübungsplatz Bothfeld für zukünftige Projekte. So hatte der Rundflug neben dem Vergnügen auch noch einen sinnvollen und naturschutzrelevanten Hintergrund“, so Stankewitz abschließend.




(Quelle: Ricky Stankewitz)
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4 Kommentare
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Uwe Norra aus Selm | 16.06.2016 | 21:13  
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Katja W. aus Langenhagen | 16.06.2016 | 21:39  
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 16.06.2016 | 22:19  
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 17.06.2016 | 11:19  
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