Marco Brunotte fordert: IGS muss Turbo-Abitur-freie Zone bleiben!

Marco Brunotte, Landtagsabgeordneter der SPD für Langenhagen, Isernhagen und Burgwedel, übt scharfe Kritik am Beschluss der Landesregierung, künftig an allen Integrierten Gesamtschulen das Turbo-Abitur nach acht Jahren verbindlich einzuführen. „Gesamtschulen bleiben der Landesregierung ein Dorn im Auge. Durch viele Verschlechterungen an den bestehenden Gesamtschulen und der Errichtung von hohen Hürden bei der Genehmigung von neuen Gesamtschulen hat sie immer wieder versucht, den von ihr ungeliebten Gesamtschulen das Leben schwer zu machen. Jetzt möchte die Kultusministerin durch die Abschaffung des Abiturs nach 13 Jahren an den Integrierten Gesamtschulen dem großen Zulauf zu den Gesamtschulen endgültig ein Ende setzen“, befürchtet Brunotte.

„Die Einführung des Turbo-Abiturs auch an den Gesamtschulen nimmt den Eltern die Möglichkeit, für ihre Kinder auch einen weniger stressigen Weg zum Abitur zu wählen“, kritisiert Marco Brunotte. Künftig werde der gemeinsame Unterricht in der Sekundarstufe nicht mehr möglich sein, was das Ende der Integrierten Gesamtschule bedeutet. Übrig blieben nur noch die Kooperativen Gesamtschulen.

Der niedersächsische Landtagsabgeordnete bedauert, dass sich in der CDU-Fraktion offensichtlich die ideologischen Betonköpfe durchgesetzt haben. „Die CDU soll endlich den Elternwillen akzeptieren und Frieden mit den Gesamtschulen schließen“, fordert Marco Brunotte.
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4 Kommentare
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Hans-Werner Blume aus Garbsen | 08.03.2009 | 13:02  
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Wolfgang Amadeus Austrianer aus Langenhagen | 18.08.2009 | 14:55  
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Hans-Werner Blume aus Garbsen | 18.08.2009 | 17:29  
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Wolfgang Amadeus Austrianer aus Langenhagen | 18.08.2009 | 18:19  
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