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Rudi Rotbein Gruppe erkundet den herbstlichen Eichenpark

Die Kinder der Rudi Rotbein Gruppe machten eine herbstliche Rallye durch den Eichenpark Langenhagen (Foto: Silke Brodersen)

Spielerisch gingen die Kinder der Rudi Rotbein Gruppe bei ihrem letzten Treffen in Form einer Ralley auf Entdeckungstour im Eichenpark. Trotz des Regens waren alle hoch motiviert und perfekt regenfest ausgestattet. Schnell wurden zwei Teams gebildet und die Aufgaben verteilt. So las der eine vor, der nächste durfte schreiben, andere trugen Sammelbehälter, Girlande oder den wichtigen Regenschirm, da der Regen sonst das Papier durchweicht hätte. Die Betreuerinnen Silke Brodersen und Christine Pracht spornten hierbei ihre Gruppen an, Blätter und Früchte zu sammeln, um diese den anderen hinterher zeigen zu können.

Im Laufe der Ralley wurden verschiedene Aufgaben gemeistert. Eine vom Sturm umgestürzte Eiche konnte anhand ihrer Jahresringe auf ca. 93 Jahre datiert werden. Anhand einer speziellen Messmethode konnte die Höhe der noch stehenden Eichen auf ca. 25 bis 30 Meter eingeschätzt werden. An einer anderen Stelle sollten die Stockwerke des Waldes bestimmten Tieren zugeordnet werden. Hier wusste Emilian sofort: „Der Regenwurm wohnt in der Bodenschicht.“ Und Annika ergänzte: „Der Specht macht Löcher in den Stamm, also wohnt er in der Stammschicht.“ Eine weitere Schicht, die Streuschicht, wurde noch intensiver untersucht. Hier sammelten die Mädchen und Jungen zahlreiche Asseln, Hundertfüßer, Tausendfüßer, Spinnen und Käfer in Becherlupen, um sich die Tiere noch besser anschauen zu können. Diese sollten nach der Anzahl ihrer Beine geordnet werden. Auch Schnecken und Regenwürmer wurden gefunden, die sich über das nasse Herbstlaub hermachten. Dass daraus wieder Humus wird, konnten die Kinder direkt fühlen.

Besondere Mitbewohner fanden die Kinder an dem Stamm einer Buche, wo mehrere Pilze aus dem Stamm lugten. An den Pappeln konnten die parasitisch lebenden Misteln entdeckt werden, die sich als immergrüne Blattkugeln hoch oben an den entlaubten Zweigen befanden. „Die kleben doch so“, meinte Bastian. „Und Miraculix braucht Misteln für den Zaubertrank“, wussten die Asterix-Kenner.Jetzt musste noch ordentlich gesammelt werden. Blätter von Platane, Erle, Eiche, Ulme, Hasel und Zaubernuss wurden ordentlich auf eine Schnur als Girlande gezogen. In den Eimer kamen dafür Früchte wie Hagebutten, Eicheln, Kiefernzapfen, Bucheckern und auch eine Zaubernuss und der kugelige Zapfen eines Mammutbaumes. Eine weitere, besondere Frucht war die weiße Frucht der Schneebeere, die auch Knallerbse genannt wird. Damit hatten die Kinder viel Spaß. Bei der abschließenden Vorstellungsrunde im Wasserturm konnten alle noch einmal ihre Funde vorstellen und die Lieblingsstücke mit nach Hause nehmen.


(Text und Bild: Silke Brodersen)
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2 Kommentare
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Sabine Presnitz aus Schwabmünchen | 23.10.2017 | 18:20  
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Andrea von der Leine aus Laatzen | 23.10.2017 | 19:55  
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