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Viel Spaß und gute Laune - Sommerfest beim SSV Schulenburg

Die adlige Familie: König Daniel Nägler, Königin Daniela Eggert-Pfannkuchen, Jugendkönigin Melanie Rosenthal, Schülerkönigin Paula Wildhagen (vorn)
 
Glückwunsch von der Damenleiterin Birte Auf dem Berge
Langenhagen: SSV Schulenburg |  

Das war ein Wochenende in Schulenburg! Schönes Wetter machte richtig Lust auf feiern. Obwohl am Freitagabend der Auftakt von Regen begleitet wurde, konnte er die Stimmung nicht trüben. Die Nässe blieb ja eh draußen. Dafür schien an den beiden Folgetagen die Sonne.
Bei brechend vollem Festzelt begann das Sommerfest mit einem zünftigen Kommers. Zahlreiche befreundete Vereine waren anwesend, um die Ehrungen bei musikalischer Zwischenuntermalung des Musikkorps Godshorn zu verfolgen. Zunächst begann die Vergabe des Grünen Bandes LG des KSV Wedemark-Langenhagen an den SSV. Kreisehrenmitglied und Hauptschießsportleiter Manfred Degen hatte ein neues gestiftet, da auf dem alten keine Siegerplaketten mehr platziert werden konnten. Es folgte die Vergabe der Treuenadeln durch den Kreisschützenmeister Michael Freiberg und seiner Frau, der Kreisdamenleiterin Claudia. Verdienstnadeln des Vereins erhielten die Geehrten aus den Händen des Vorsitzenden Lutz Döpke.
Den Höhepunkt des Abends bildete die Aushändigung der Pokale, Ketten und die Königsproklamationen. Da auch die Namensplaketten der Gemeindekette aufgefüllt waren, musste eine andere her. Der Ortsrat ließ sich damit nicht lumpen und stiftete eine neue.
Nach Beendigung des offiziellen Teils ging man zum gemütlichen Abend über. Der Bierfassanstich durch Ortsbürgermeister Dietmar Grundey leitete die Fete ein. Erst spät nach Mitternacht haben die letzten Besucher ihren Heimweg angetreten. Bemerkenswert war, dass die Gäste außerordentlich lange geblieben waren. Es hat ihnen also sehr gefallen.
Am Samstag gegen 14 Uhr empfing man die Gastvereine zum Umzug durch das Dorf und rief die Bürgerkönige aus. Musikalisch begleitet durch das Young Spirit Orchestra aus Kaltenweide und den Engelbosteler Bläsern setzte sich der Zug zur Überbringung der ersten Scheiben in Bewegung. Von der Königin ging es weiter zum Feuerwehrgerätehaus, denn die FFW Schulenburg hatte zum zweiten Mal ihre eigene Wanderscheibe mit der Bedingung Teiler 112 ausgeschossen und mit neuer Namensplakette versehen. Zurück auf dem Zelt war „Schulenburger Nachmittag“ angesagt mit Kaffeetafel, Musik und reichlich „Tresenschätzen“. Eine gut besuchte Zeltparty am Abend mit DJ Ecki schloss sich an mit Musik aller Richtungen und Tanz.
Mit dem Zeltgottesdienst und anschließendem Frühschoppen am Sonntagmorgen nahm das Sommerfest seinen weiteren Verlauf. Zu Mittag zogen die Schützen aus, um die restlichen Scheiben anzunageln, während der Nachmittag in erster Linie den Kindern gehörte. Dabei wurde eine große Palette an Belustigungen geboten. Zu staunen und spielen gab es genug. Stellvertretend genannt sei nur eine kleine Auswahl: Murmelbahnen erweckten besonders bei den Kleinsten Aufmerksamkeiten und Interessen. Richtig was zu plantschen gab es beim „Goldwaschen“. Wasser zieht eben schon seit Generationen Kleinkinder magisch an. Fleiß und Erfolg wurde dabei nach Gewicht der „Nuggets“ mit kleinen Gaben belohnt. Aber auch Geschicklichkeit und Können, teils handwerklich, waren gefragt. Attraktion war, wie schon die Jahre davor, eine Auffahrt mit dem Hubsteiger, von dem aus man ein Blick aus 25 Metern Höhe über die Gegend genießen und das Treiben auf dem Festplatz beobachten konnte. Was auch immer es war, großen Spaß hatten alle und dem gemäß war dann auch der Zulauf riesig.
Den allmählichen Ausklang fand das Sommerfest abends mit Musik und Tanz. Rückblickend betrachtet, kann man von einem tollen Wochenende sprechen, zu dem letztlich auch Vereine und Verbände schulenburgs und den Nachbargemeinden hilfreich beitrugen. Ihnen gilt ein großes Dankeschön!


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