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DRK-Ortsverein aus Langenhagen gestaltet die Sendung Plattenkiste von NDR 1 Niedersachsen

v.l. Michael Thürnau, Martina Rust, Gisela Hauers und Roswita Falkenberg (Foto: NDR Plattenkiste (plattenkiste@ndr.de))
Viel zu erzählen gab es in der Sendung „Plattenkiste“ bei NDR 1 Niedersachsen. Am 11. April zwischen 12 und 13 Uhr unterhielten sich Martina Rust, Gisela Hauers und Roswita Falkenberg mit Moderator Michael Thürnau über die Arbeit des DRK-Ortsvereins Langenhagen.

Der Vereinsvorsitzenden Martina Rust macht das ehrenamtliche Engagement viel Spaß. Da sie beruflich viel mit Zahlen zu tun hat, ist es für sie besonders erfreulich, sich in der Freizeit mit Menschen zu beschäftigen. Sie erklärt humorvoll, sie böten vom DRK aus viel an für alle - und sie wählt dann gern aus, was auch ihr gefällt: Radfahren gehört beispielsweise dazu. Wöchentlich steht an unterschiedlichen Tagen jeweils Kartenspielen auf dem Programm, Klönen oder Tanzen im Sitzen - vom Stuhl aus. Ein Mal im Monat servieren die DRK-Damen ein Sonntagsfrühstück - dazu muss man sich als Gast anmelden, damit es entsprechend geplant werden kann, ebenso öffnen sie monatlich auch das Kaffeestübchen. Morgen beispielsweise ist ab 15 Uhr im SCL-Clubheim im Leibniz in Langenhagen das große Frühlingsfest, u.a. mit dem Shanty-Chor Hannover "Die Leine-Skippers".

Etliche Helfer sind inzwischen etwas älter und möchten weniger "arbeiten". Martina Rust würde allerdings gern mehr anbieten - Vorträge oder Filme. Sie möchte auch gern einen Besuchsdienst einrichten. Dafür braucht sie unbedingt weitere Ehrenamtliche, die sich einsetzen und auch möglicherweise alle 14 Tage Zeit haben. Es hält jung, glaubt sie, soziale Kontakte zu pflegen. Lächelnd erklärt sie, ihre Helferinnen sähen alle 15 Jahre jünger aus.

Für die 14 regelmäßigen Blutspende-Aktionen im Jahr ist Roswita Falkenberg zuständig. Sie kümmert sich um "Stammgäste", empfängt aber auch immer wieder gern neue Spender. Alle 7 Sekunden wird in Deutschland eine Blutspende benötigt, erzählt sie und setzt sich deshalb mit 14 Helferinnen für sämtliche Aktionen ein. Denn jede Blutspende, erklärt Roswita Falkenberg, kann drei Leben retten. Jeder zwischen 18 und 73 kann Blut spenden. So geht das Team auch immer wieder in Schulen und Sportvereine zu speziellen Blutspende-Terminen mit dem kompletten Equipment. Nicht nur darüber reden, sondern handeln, das wünscht sich die engagierte DRK-Frau von jedem. "Geh hin - und bring einen Freund mit", fordert sie und nennt als Vorteil für Spender, dass diese auch etwas für die eigene Gesundheit tun mit ihrer Blutspende. Am 18. April von 15 h bis 19.30 Uhr ist der nächste Blutspendetermin, ebenfalls im SCL - es gibt Currywurst/Pommes, verrät sie.

Schatzmeisterin Gisela Hauers hat auf Veranstaltungen festgestellt, dass gern gesungen wird. Eine der Damen aus dem Helferkreis wollte dies gern anleiten - nun ist jeden Monat ein Singen eingeplant. Viele Volkslieder sind dabei, denn die werden von den älteren Mitgliedern geschätzt. Singen ist gut für die Lungen und auch Gedächtnistraining. Auch vier Busreisen pro Jahr werden organisiert. Die nächste startet im Lutherjahr natürlich nach Wittenberg, erklärt sie.
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