Besuch und Schlag den Betreuer

  Besuch aus Langenhagen und Schlag den Betreuer

Nach dem gestrigen Besuch der Karl-May-Festspiele in Bad Segeberg, und der damit verbundenen kurzen Nacht, ließen es die Zeltlagerteilnehmer des SCL am Samstag sehr langsam und gemütlich angehen. Der Vormittag verlief sehr ruhig. Es wurde Wäsche gewaschen und die Kinder genossen, dass es mal nicht ganz so heiß war. Einige nutzen die angenehmen Temperaturen um einmal ausgiebig in Grömitz shoppen.
Kurz vor dem Mittagessen allerdings war das den Betreuern zu langweilig, und sie zettelten eine Wasserschlacht an. Binnen weniger Minuten war der Großteil der Kinder und Betreuer nass bis auf die Knochen, und der Zeltplatz sah aus als wenn es geregnet hätte. Dann gings im Eiltempo unter die Duschen, und anschließend zum Mittagessen.
Während der Mittagspause traf Besuch aus Langenhagen ein. Christian Schneider der 1. Vorsitzende des SC Langenhagen kam ins Camp um nach dem Rechten zu sehen – Natürlich kam er nicht mit leeren Händen. Sehr zur Freude der großen Jungs hatte er Basketbälle im Gepäck, die Lagereigenen Bälle hatten den Winter im Lagercontainer leider nicht so ganz überstanden. Darüber hinaus überreichte er eine Geldspende vom SCL, und auch einen Obolus aus seiner eigenen Tasche. Sehr zur Freude der Kids beschränkte sich seine Ansprache auf die Worte „Hey Leute, ich wünsche Euch ganz viel Spaß weiterhin!“. Er nutze den Nachmittag um sich einen Überblick zu verschaffen, und ließ es sich auch nicht nehmen mit einigen Teilis Basketball zu spielen.
Der Nachmittag wurde wieder ganz unterschiedlich genutzt. Der Kistenkletterturm war wieder in Aktion, ein paar Gruppen gingen zum Mini-Golf-Platz, und wieder andere nutzten die Spielgeräte oder gammelten herum. Natürlich war auch reichlich Bewegung beim Thema „Wer ist mit wem zusammen“. Zeitweise wechselten die Partner so schnell das die Betreuer manchmal nicht mehr so ganz durchstiegen wer denn nun mit wem „geht“.
Einige Betreuer mittlerweile sehr erfindungsreich in Bezug darauf ihre Kinder zu organisieren. Da Ulrike es langsam leid war ihren Kindern ständig zu erzählen was sie alles mit zum Duschen nehmen müssen, oder dass sie abends ihre Wäsche von der Leine nehmen sollen, malte sie Merkschilder mit entsprechenden Symbolen.
Nach dem Abendessen wurde zunächst die Siegerehrung des Wild-West-Tages vorgenommen, und anschließend ging die Show „Schlag den Betreuer“ in die zweite Runde. Da die Betreuer mit einem 3:2 Vorsprung aus der ersten Runde antraten war die Stimmung bei den Teilis entsprechend angeheizt.
Als erstes musste Felix aus Zelt 16 gegen die Betreuerin Laura antreten. Es galt schwierige Wörter zu buchstabieren. Beide schlugen sich wacker, jedoch konnte Laura sich mit einem winzigen Vorsprung absetzen, und es stand 4:2 für die Betreuer. Nun musste Maurice aus Zelt 14 gegen Alex im Airhockey antreten. Nach einem spannenden Match, das von ohrenbetäubenden Anfeuerungsrufen begleitet wurde, konnte Maurice das Spiel für sich entscheiden, und somit den Anschlusspunkt zum 4:3 machen.
In der darauf folgenden Runde trat Lukas aus Zelt 11 gegen Christoph an. Jeder der Teilnehmer, und auch jeder Betreuer war froh, dass er bei dem Spiel nicht ausgelost worden war, denn es galt mit verbundenen Augen zusammen gemixte Lebensmittel zu probieren, und zu erraten aus welchen Inhaltsstoffe sie bestehen. Weintrauben mit Knoblauchsauce und Zitronenteepulver ist hier nur ein Beispiel. Die Geschmacksnerven von Lukas waren deutlich irritiert, und so konnte Christoph den Punkt mit knappem Vorsprung für die Betreuer holen. Somit stand es 5:3.
Im nächsten Spiel mussten Yannik aus Zelt 12 und Betreuerin Anna Prominente auf Fotos erkennen und schnellstmöglich nennen. Hier ging Anna als Siegerung hervor, und erhöhte auf 6:3.
Als letzte Paarung des Abends trat Betreuer Björn gegen Jolina aus Zelt 8 an. Es ging um sportliches Geschick. Angefangen von möglichst lange auf einem Bein stehen, über das Jonglieren eines Tellers, Sackhüpfen, Hoola Hoop-Reifen drehen bis hin zu einem Pedalo-Rennen kämpften beide tapfer. Hierbei siegte Jolina deutlich, und schaffte den Anschlusspunkt zum 6:4.
Man ließ den lauen Sommerabend mit den Lagertänzen ausklingen, und als Paulchen Panther um 22 Uhr verkündete das für heute wieder Schluss sei, war noch lange nicht Ruhe auf dem Zeltplatz. Noch so manches Mal mussten die Betreuer an diesem Abend zur Ruhr ermahnen.
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