Alltag am Lensterstrand

Alltag am Lensterstrand

Allmählich kehrt der Lageralltag im Feriencamp des SCL am Lensterstrand ein. Die 117 Teilnehmer und ihre 19 Betreuer genießen die tolle Atmosphäre und Stimmung auf dem Zeltplatz, und auch das mittlerweile tolle Wetter.
Auch in Bezug auf das frühe Aufstehen trifft allmählich die Prophezeiung von Olli Wild ein. Wenn er morgens zum Wecken durch die Zelte geht schlafen die meisten Teilis noch tief und fest und müssen schon sehr intensiv geweckt werden. Entsprechend sehen die verschlafenen Gesichter dann aus, wenn die Kinder auf dem Weg zum Waschraum sind. So mancher muss diesen Weg mehrfach zurücklegen weil er entweder Handtuch, Kulturbeutel oder Wechselwäsche vergessen hat.
Ebenfalls das Thema Haare glätten hat sich mittlerweile relativiert. Nur noch wenige unermüdliche Damen verbringen einen Teil ihres Tages damit vor dem Spiegel zu sitzen und die Naturlocken zu zähmen. Die meisten haben eingesehen, dass das perfekte Styling im Zeltlager doch nicht ganz so wichtig ist.
Am Dienstag Vormittag wurde wieder viel gespielt und Grömitz unsicher gemacht. Einige Zelte mussten in Bezug auf Ordnung und Sauberkeit wieder einmal einer Generalüberholung unterzogen werden, und einige der Jungs hatten bereits die erste große Wäsche. Natürlich gab es auch hierbei wieder einige fragende Gesichter als ihnen auf Nachfrage wegen Wäsche waschen die Waschbretter und Omas alte Handkurbel-Waschmaschine ausgehändigt wurde.
Nachmittags ging der Großteil der Meute, bei sommerlichen 28°C, mit Schlauchbooten, Sandspielzeug und Bällen, an den Strand. Die 19°C warme Ostsee war eine willkommene Erfrischung.
Nach dem Abendessen wurde die stattliche Anzahl an Briefen und Paketen aus der Heimat verteilt, und dann belagerten alle Camp-Bewohner die Spiegel um sich zu stylen, denn Dienstags und Freitags ist in der Mehrzweckhalle auf dem Gelände Disco.
Die Tatsache, dass natürlich auch nahezu alle Outfits ausprobiert werden mussten um das Richtige zu finden, machte in so manchem Zelt die Bemühungen des Aufräumens vom Vormittag zunichte.
Die Langenhagener Gruppe feierte was das Zeug hielt, und steckte mit der tollen Stimmung auch schnell die anderen Gruppen die sich auf dem Gelände aufhalten an. Als Olli dann um kurz vor 22:00 Uhr das obligate „Wer hat an der Uhr gedreht“ spielte waren nicht alle damit einverstanden. So mancher hätte gern noch ein Weilchen weiter gefeiert.
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Bianca Krause aus Langenhagen | 01.07.2009 | 23:44  
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