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Gemeinsame Einsatzübung der Feuerwehr Langenhagen und des THW Hannover/Langenhagen

Freitag 17.08.2012 19:00 Uhr, die Ortsfeuerwehr Langenhagen wurde mit dem Einsatzstichwort „ausgelöster Rauchmelder“ in die Liebigstraße Ecke Freiligrathstraße in Wiesenau gerufen. Schon auf der Anfahrt zur Einsatzstelle eskalierte jedoch die Lage. Von der Feuerehreinsatzzentrale wurde den anrückenden Einheiten eine Verpuffung gemeldet die sich vermutlich in dem Objekt mit dem ausgelösten Rauchmelder ereignet hat.

Vor Ort bot sich den anrückenden Einsatzkräften dann ein erschreckendes Szenario. In einem Keller war ein Feuer ausgebrochen, an den Fenstern riefen eingeschlossene Personen um Hilfe. Aus zwei weiteren Häusern qualmte es verdächtig. Die eingetroffenen Feuerwehrkräfte mussten sowohl die Menschenrettung einleiten aber auch die Brandbekämpfung durchführen und verhindern dass sich der Brand auf weitere Gebäude ausbreitete. An einigen Stellen dort wo sich keine Verletzten meldeten, war es notwendig die Wohnungstüren gewaltsam zu öffnen. Das war da die Arbeiten alle unter schwerem Atemschutz ausgeführt werden mussten, bei den sommerlichen Temperaturen eine echte körperliche Herausforderung für die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr.

Da in einem der drei Gebäude Einsturzgefahr bestand, wurde das THW Hannover/Langenhagen zur Unterstützung bei der Menschenrettung gerufen. Die THW Spezialisten wurden mit der Drehleiter der Feuerwehr ins Dachgeschoss des Hauses gebracht und mussten dort eine eingeklemmte Person retten. Dies ging nur, indem mit schwerem Gerät ein Mauerdurchbruch geschaffen wurde. Die beiden Verletzten Personen wurden dann in gemeinsamer Arbeit mit der Drehleiter der Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet. Damit ein gefahrloses arbeiten in der einsetzenden Dämmerung möglich war, wurde die Fachgruppe Beleuchtung des THW nachalarmiert und leuchtete mit dem Lichtmastanhänger die Einsatzstelle großflächig aus.

Natürlich hatten die Einsatzkräfte irgendwann gemerkt dass es sich „nur“ um eine Übung handelte, das hielt sie aber nicht davon ab konzentriert weiter zu arbeiten. Die Kreissiedlungsgesellschft (KSG) ermöglichte es Rainer Betke und Jens Heindorf von der Ortsfeuerwehr Langenhagen gemeinsam mit Kim Rainer Sparke und Thomas Gegenfurtner vom THW Hannover/Langenhagen ein sehr realistische Szenario auszuarbeiten. An dieser Stelle gilt unser Dank der KSG, denn nicht immer bieten sich solch tolle Möglichkeiten Einsatzübungen so realitätsnah durchzuführen.

Nach Übungsende servierten die Köche des THW dann noch ein Abendessen.
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