Schneespaß statt Schneefraß

Foto: ©Huber

Frischer Schnee vor der Haustür – eine tolle Gelegenheit für einen ausgedehnten Spaziergang mit dem Hund. Denn auch viele Hunde lieben den eisigen Zuckerguss zum Toben und Spielen.

Aber Vorsicht: Schnee fressen, das ist für viele Hunde nicht gesund.

Natürlich Jagd - Was soll schon dabei sein, mag so mancher Hundebesitzer denken, schließlich ist Schnee nichts anderes als gefrorenes Wasser. Aber wie bei Menschen, die zu viel Eis oder sehr kalte Getränke zu sich nehmen, kann auch der Hund von zu viel gefressenem Schnee Magenprobleme bekommen – von Bauchschmerzen über Erbrechen bis hin zu Durchfall. Sehr empfindliche Hunde können sogar an einer Schneegastritis, einer schmerzhaften Magenschleimhautentzündung, erkranken. Darüber hinaus kann der Schnee besonders im Stadtgebiet mit Streugut und Salz verunreinigt sein.

Der Bundesverband für Tiergesundheit empfiehlt daher, Hunden vor dem Gassigehen ausreichend Trinkwasser anzubieten und den Vierbeiner nicht durch Schneebälle zum Fressen zu animieren. Zusätzlich können Hundebesitzer auch auf die Pfotenpflege achten, denn Schnee und Eis stellen das Ballenhorn auf eine harte Belastungsprobe. Eine Reinigung mit lauwarmem Wasser oder Überschuhe können schon helfen. Dann steht dem tierischen Spaß im Schnee auch nichts mehr im Weg.

Bürgerreporter:in:

Karl-Heinz Huber aus Langenfeld

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