HSB mit schwacher Leistung in Ansbach: 86:70-Pleite für Landsbergs Regionalliga-Basketballer

Michael Teichners (beim Wurf) gute Leistung reichte nicht (Foto: Thorsten Jordan)
Die Heimerer Schulen Basket Landsberg sind auswärts weiter keine Macht. Bei den TSV Ansbach Piranhas verlor die Mannschaft von Trainer Sascha Kharchenkov verdient deutlich mit 86:70. Dabei wirkte man über weite Strecken des Spiels lustlos. Das Teamplay ließ zu wünschen übrig und auch die Wurfquoten waren äußerst schwach, sodass die Franken am Ende relativ einfach hatten.

Gegen Dachau vergangene Woche mussten die Landsberger nicht ihre letzten Energiereserven mobilisieren, so fiel es auch nicht ins Gewicht, dass Fabian Kirchhoff in der zweite Halbzeit verletzt ausfiel. Zunächst bestand der Verdacht auf Muskelfaserriss, doch Ende der Woche konnte Entwarnung gegeben werden; Kirchhoff war einsatzfähig. Dafür ging Florian Pejchar angeschlagen ins Spiel. Doch beides darf das lustlose Auftreten der gesamten Mannschaft nicht entschuldigen. Von Beginn an lief die HSB einem Rückstand hinterher. In der Verteidigung war man nicht aggressiv genug, sodass Ansbachs Aufbauspieler Dean Jenko und Goran Petrovic immer wieder zum Korb zogen konnten. Und wenn sie dort nicht schon selbst punkteten, kamen ihre Center zu zweiten Wurfchancen, da die lange Garde um Neuzugang Jeremiah Lawrence nicht entschlossen genug ausblockte. Hätten die Ansbacher nicht gleich drei 100%ige Chancen im ersten Viertel ausgelassen, sie hätten das Spiel vielleicht schon vor dem Seitenwechsel entscheiden können. So stand es „nur“ 22:14 für die Gastgeber.

Im zweiten Viertel lief es dann etwas besser für Landsberg. Auch dank Marcus Kästner, der sowohl vorne, als auch hinten Einsatz zeigte. Auch Michael Teichner ackerte wie gewohnt und erarbeitete sich so neben drei geblockten Würfen und fünf Rebounds auch elf Punkte. So kam man zur Halbzeit immerhin auf 39:35 heran.

Doch konnte man nach der Pause nicht an die Leistungen des zweiten Viertels anknüpfen. Vor allem die Trefferquote ließ sehr zu wünschen übrig. Jason Boucher (19 Punkte) traf nur drei von 15 Dreiern, Jeremiah Lawrence (15 Punkte) hatte bei 20 Feldwurfversuchen nur eine Ausbeute von 35% und traf auch nur einen seiner sechs Freiwürfe. In der Zone wurde er sogar gleich mehrere Male abgeräumt. Im dritten Viertel verlor man dennoch nicht gleich den Anschluss. Erst in den letzten zehn Minuten nutzte Ansbach die eklatanten Schwächen der HSB vollends aus, gewann diesen Spielabschnitt 23:14 und das Spiel 86:70.

Sascha Kharchenkov nimmt für die nächsten Spiele vor allem Neuzugang Jeremiah Lawrence in die Pflicht: „Gegen einen schlechten Gegner (Dachau) ist er gut. Jetzt wurde er gut verteidigt, dann muss er mehr zeigen.“ Denn – so sagt der HSB-Coach – quasi ohne ihren zweiten Ausländer zu spielen, ist zu schwer für die Mannschaft. Auch die deutschen Spieler müssten wieder bessere Leistungen bringen. „Fabi (Kirchhoff; 16 Punkte) hat durch seine Würfe gut geholfen und Michi (Teichner) hat so gut gespielt wie immer. Aber Ralf (Erhart) und Lukas (Klocker) waren nicht so gut.“ Florian Pejchar nimmt er aufgrund seiner Erkältung in Schutz. Und mit Blick auf die anderen Ergebnisse des Spieltages stellt er auch fest: „wir haben trotzdem noch gute Möglichkeiten“. Denn sowohl der Tabellenzweite Gotha, als auch der -dritte, Leipzig, mussten Niederlagen hinnehmen, wodurch die Mannschaften auf den Plätzen Zwei bis Sechs weiter zusammenrückten. An der Tabellenspitze steht nun die BG Leitershofen/Stadtbergen mit drei Siegen Vorsprung recht souverän da. Für Landsberg wird es kommendes Wochenende erneut richtig schwer, denn der USC Leipzig gastiert im Sportzentrum. Spielbeginn ist am Samstag um 19:30 Uhr.



Weiterführende Links:

Scouting:
http://basketball-bund.net/scouting.do?reqCode=spi...

Spielnachbesprechung:
http://cllick.de/u3r649nvwajmdjk-cms_extract.39235...
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