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Eine klare Sache, 23:14 gegen den TSV Biessenhofen

Christoph Stöcker (Foto: rk.sportfotografie)
Die erhoffte klare Sache war letztlich das Heimspiel der Landsberger Handballer in der Bezirksoberliga gegen den Tabellenletzten aus Biessenhofen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten setzte man sich souverän mit 23:14 durch. Lediglich ein paar Tore mehr hätten es sein können.
Von einer Landsberger Überlegenheit war im Spielstand zunächst nichts zu sehen. Die eine Mannschaft legte ein Tor vor, die andere glich aus. Bei den Gastgebern fehlte das schnelle umschalten von Abwehr auf Angriff, das im Spiel gegen Mindelheim so gut funktioniert hatte. So warf man wenig Tore aus der 1. oder 2. Welle.
Erst als Landsberg Mitte der 1. Hälfte beim Stand von 5:5 auf eine offensivere 5:1 Abwehr umstellten wendete sich das Blatt. Biessenhofen kam damit gar nicht zu recht und erzielte bis zur Pause nur noch einen Treffer. Der TSV blieb weiterhin erfolgreich und baute so den Vorsprung zum Pausenstand von 11:6 aus. Bei besserer Chancenverwertung hätte der Abstand noch größer sein können.
In der zweiten Hälfte machte man da weiter wo man aufgehört hatte und vergrößerte den Abstand zusehends (16:6/41.). Eine gute Leistung zeigte dabei wieder Max Matzer-Kernich, sowohl im linken Rückraum als auch auf der Mittelposition brachte er Druck in die Landsberger Angriffe und war auch selbst torgefährlich. Er hat sich in den letzten Monaten immer besser entwickelt.
Dass der Vorsprung nicht weiter wuchs lag im Wesentlichen an der mangelnden Effizienz der Landsberger beim Abschluss, immer warf man den gegnerischen Torhüter an und ließ 100% Chancen ungenutzt (17:9/43.). Aber in Gefahr geriet der Sieg zu keinem Zeitpunkt mehr, man hatte den Gegner sicher im Griff. Immer wieder gab es jetzt auch schön heraus gespielte Treffer zu sehen, bis zum verdienten 23:14 Endstand.
„Den Pflichtsieg haben wir sicher eingefahren, das ist schon mal gut. Unsere Abwehr hat heute gut gestanden, vor allem nach der Umstellung auf die 5:1 Deckung haben wir unserem Gegner richtig Probleme gemacht. Nach vorne müssen wir schneller umschalten, und unsere Chancen auch nutzen. So einfach wie heute wird das bei unseren nächsten Gegnern nicht. Und schön, wie Max sich weiter entwickelt, “zog der Landsberger Trainer Wiggerl Hoffman nach der Begegnung das Resümee.
Nächste Woche gegen den Vorletzten, den TV Memmingen II wird es wohl etwas schwerer werden, auch wenn man da wieder Favorit ist. Das Spiel findet um am Samstag um 17:00 Uhr in der Isidor Hipper-Halle statt.

Benjamin Kobold, Alexander Imhof, Max Matzer-Kernich (8/2), Thomas Steber (4), Christoph Stöcker (1), Sven Oltmanns (4), Christian Eisen, Florian Stöcker, Markus Heidner (1), Alexander Schwarz (1), Alexander Neumeyer, Dennis Gleich (4), Severin Bartl,
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