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Die Arbeit trägt Früchte

von links: Sven Oltmanns, Gatto Piepenburg, Dennis Gleich, Max Matzer-Kernich, Benny Kobold, Trainer Wiggerl Hoffmann, Christoph Stöcker, Tom Steber, Severin Bartl, Andi Riedl, Alex Schwarz, Dennis Gleich, Florian Elsässer, Christian Eisen, Alexander Neumeyer, Florian Stöcker, in Grün: Tim Antonitsch, Patrik Jakob, Pete Cordes, kniend: Alexander Imhof
Bereits seit Juni bereiten sich die Landsberger Handballer auf die neue Saison in der Bezirksoberliga vor. Nach dem Abstieg aus der Landsliga und dem Weggang etlicher Aktiver musste die erste Mannschaft völlig neuformiert werden.
Andreas Riedl, Alexander Schwarz, Benny Röck und Markus Heidner sind aus der zweiten Mannschaft gekommen. Max Matzer-Kernich, Gatto Piepenburg und Christoph Stöcker kommen aus der eigenen Jugend und die ersten beiden spielen auch noch in der Landesliga A-Jugend.
Echte Neuzugänge sind die Rückraumspieler Florian Elsässer und Maximilian Wurst, beide sind aus Buchloe gewechselt. Fast noch neu ist Sven Oltmanns, der erst zum Ende der letzten Saison dazu stieß.
Kein neues Gesicht ist dagegen Torhüter Benjamin Kobold. Er wollte eigentlich schon aufhören, hat sich aber bereit erklärt noch eine Saison dran zu hängen. Er bildet nun mit dem jungen Landsberger Eigengewächs Alexander Imhof das Torhüter Gespann.
In den ersten Wochen hat Trainer Wiggerl Hoffmann vor allem an den konditionellen Grundlagen gearbeitet, da wurde in der letzten Saison am Ende der Spiele immer wieder die Luft etwas knapp. Oft sah man deshalb die Truppe durch den Wildpark traben, bevor es dann zur Kraftarbeit ins City Gym ging. Später wurde dann der Schwerpunkt auf die technische Verbesserung und die spielerischen Elemente gelegt.
„Die Vorbereitung ist bisher insgesamt ganz gut gelaufen, die Mannschaft hat sehr gut mitgezogen, wir trainieren ja jetzt 3 mal die Woche,“ ist Wiggerl Hoffmann ganz zufrieden. „Wir müssen uns sicher noch weiterentwickeln, dazu brauchen wir diese Trainingsintensität und die vielen Vorbereitungsspiele.“ Fast wöchentlich ging es gegen oft auch höherklassige Gegner aufs Parket.
Leider blieben die Landsberger vom Verletzungspech nicht verschont. So fielen z.B. Christian Eisen und Alexander Neumeyer zeitweilig aus und Maximilian Wurst wird wegen einer Operation fast 2 Monate fehlen. Besonders hart für den Spieler und seine Mannschaft ist die schwere Verletzung von Serverin Bartl, die er sich in einem Vorbereitungsspiel zu gezogen hat. Für ihn ist die Saison wohl schon gelaufen. Damit reduzieren sich die Möglichkeiten im Landsberger Rückraum deutlich, auch in der Abwehr wird er fehlen.
Trotz dieser Einschränkungen hat sich die Mannschaft in den Vorbereitungsspielen zunehmend besser gezeigt. Die Abwehr wirkt schon recht stabil und man ist auch in der Lage schnell nach vorne zu spielen und druckvolle Angriffe aufzubauen. Das zeigte sich zu letzt beim Pneuhage Cup in Kempten. Wenn man konzentriert spielt und den Ball laufen lässt kann man gegen Ligakonkurrenten gut mithalten. Fehlt es jedoch an der Konstanz, bekommt man auch gegen schwächere Gegner Probleme. So gab es dort am Schluss einen 4. Platz. Dabei fehlten Florian Elsässer und Alexander Schwarz die im Deckungsverbund schon allein auf Grund ihrer Größe, eine wichtige Rolle spielen. „Man hat gesehen, dass wir uns in dieser Besetzung gegen körperlich starke Mannschaften schwer tun, aber es sind auch personelle Alternativen deutlich geworden“, bewertet Wiggerl Hoffmann das Turnier insgesamt positiv.
Bis zum ersten Spiel am 29. September in Gilching ist also noch einiges zu tun, aber die Mannschaft ist auf einen guten Weg.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin Landsberg | Erschienen am 21.09.2012
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