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Nicht nur der FC Bayern wollte gewinnen

Trotz zeitgleichem Champions League Spiel kamen 45 von 47 geladenen SPD-Delegierten zur Stimmabgabe in die Alte Post nach Hofstetten. Einstimmig wurde Christian Winklmeier zum Kandidaten der SPD für den Bayerischen Landtag im Stimmkreis Landberg-Fürstenfeldbruck-West nominiert. Eva Aviles erhielt mit ähnlich gutem Ergebnis das Mandat für den Bezirkstag zu kandidieren. Winklmeier möchte Dr. Herbert Kränzlein nachfolgen, der bisher den Stimmkreis im Bayerischen Landtag vertrat, Dr. Kränzlein kandidiert aus Altersgründen nicht mehr. Er setzt sich aber für einen Generationenwechsel in der Politik ein und hält Christian Winklmeier für den geeigneten Nachfolger. Winklmeier kandidierte 2017 für den Deutschen Bundestag und konnte ein Ergebnis erzielen, das weit über dem Resultat lag, das die SPD im Stimmkreis erzielen konnte. Er will „Anpacken statt granteln“ und bewirbt sich deshalb jetzt um das Mandat im Bayerischen Landtag. Viele im Bundestagswahlkampf diskutierte Themen spielen auch im Landtag eine wichtige Rolle: Zu seinen Top-Themen zählen die Förderung des sozialen Wohnungsbaus, der Ausbau der Ganztags- und Gesamtschulen mit Chancengerechtigkeit für jedes Kind, eine bessere Pflege im Alter, die Integration von Flüchtlingen, die unter anderem durch eine Abschaffung der Arbeitsverbote verbessert werden kann, sowie der Ausbau der Infrastruktur im ländlichen Raum. Wegen der sportbedingten Redezeitbeschränkung sind dies nur ein paar Eckpunkte, die er ansprechen konnte. Ein fast identisches Programm stellte Eva Aviles vor. Aus ihrer Arbeit bei der Arbeiterwohlfahrt sind ihr sehr wohl die Probleme bekannt, die vor Ort einer Lösung zuzuführen sind. Dank straffer Führung des Versammlungsleiters Martin Eberl, Bezirksrat aus Eichenau, durch die Tagesordnung konnte der Eine oder Andere die zweite Halbzeit des Spiels Bayern gegen BVB noch am Bildschirm erleben.
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