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Die Landsberger SPD ist wieder da.

Politischer Aschermittwoch der Landsberger SPD, Am Mikrofon Dieter Völkel.
 
Politischer Aschermittwoch der Landsberger SPD, Am Mikrofon Dr. Albrt Thurner.
Die Landsberger SPD lud zum größten Stammtisch in Stadt und Umland. Die Botschaft des Politischen Aschermittwochs der Landsberger SPD war einfach und verständlich: „wir wollen Regierungsverantwortung im Bund, in Bayern und in der Stadt“. Dass die CSU nunmehr in Landsberg den Oberbürgermeister stellt, soll uns nicht daran hindern die Mehrheit der Sitze im Stadtrat zu erobern. Vier Redner erklommen nacheinander das Podium, um diese Botschaft zu verkünden.

Felix Bredschneijder führte mit ein paar Seitenhieben zu Stadtratsbeschlüssen, wie zum Drogeriefachmarkt im Osten der Stadt - der kommen soll, dann wieder nicht oder doch - durch das Programm. Dr. Albert Thurner, der SPD Landtagskandidat freute sich über die gelungene Premiere des größten Aschermittwoch-Spektakels in Landsberg. Es wäre kein Aschermittwoch, wenn ein Landtagskandidat nicht Horst Seehofer ins Visier nehmen würde, so Dr. Thurner. Die CSU des Horst Seehofer hat über Jahrzehnte gepriesene Grundprinzipien über Bord geworfen und hemmungslos bei uns abgeschrieben. An dieser Stelle zitierte Dr. Thurner den ehemaligen CSU Staatssekretär Bernd Weiß, der Seehofer angreift und sich darüber lustig macht, dass dieser seine CSU gerne als Mitmach-Partei bezeichnet. "Ich übersetze den Begriff für mich immer so, dass wir jetzt ins Wahlvolk rufen: Sagt ihr uns doch, was wir denken sollen, damit ihr uns wieder wählt": Dr. Thurner wendet sich an die Genossinnen und Genossen in der sehr gut besuchten Sportgaststätte und fordert sie zur Mitarbeit auf: „Es reicht nicht hier zu jubeln. Es geht um die letzten Zehntel zu kämpfen, die am Ende für eine Regierungsmehrheit unter Christian Ude in Bayern und Peer Steinbrück als Bundeskanzler gebraucht würden.

Nach einer kurzen Pause, die Regina Kaiser und ihre Band mit fetziger Musik füllte, trat Thomas Konter ans Mikrophon. Der Kauferinger SPD Ortsvorsitzende berichtete über die eine oder andere Unregelmäßigkeit, die den Kauferinger Bürgermeister-Wahlkampf begleitete. Mit hochgesteckten Zielen in Sachen erneuerbare Energien will die Kauferinger SPD im Wahlkampf punkten.

Mit heftigen Beifall, oft unterbrochen, interpretierte Dieter Völkel in Gedichtform stadtbekannte Ereig-nisse: Stadträte tagen unter OB Neuner oft solange in die Nacht hinein, dass Landsberger Lokale daran denken ihre Öffnungszeiten zu verlängern, um den genervten Stadträten noch ein entspannen-des Bier zu servieren. Wenn dann beim Bezahlen der OB gesteht keine Mittel im Beutel zu haben, spiegelt dies die derzeitige Situation der Stadt wieder. Auch Ludwig Hartmann, den im Sommer alle lobten, bekam sein Fett weg. Er, der Tapfere, der Kampferprobte, der gegen die vom braunen Rand unerschrocken auf dem Hautplatz stand und obgleich verletzt durch einen Hieb bei Gegenwind nicht gleich in Deckung ging. Am Klostereck steht eine Mutter mit ihrem Kind. Sag mir, Mutter wo die Blumen sind. Hier wurde OB Neuner zum Gejagten und himmelwärts verkündet er. das mit der Kündigung wär` eine Mär. Auch die vom OB im Wahlkampf viel beschworene Transparenz mit der Forderung: alles muss auf den Tisch, so nach dem Motto man traut uns nicht aber man traut uns alles zu, ließ Dieter Völkel Revue passieren.

Abschließend schwört Angelica Dullinger die Genossinnen und Genossen auf einen Regierungswechsel im Bund und in Bayern im September ein. Als gegen 24:00 Uhr die Letzten den Saal verließen stand fest, dass die Veranstaltung mit Blick auf die kommende Wahlkampfphase eine ermutigende Erkenntnis brachte: Zwei Regierungswechsel. "Wir machen nicht alles anders, wir machen es besser
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