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Landsberger Basketballer mit 6. Sieg in Folge - Damen im Januar ohne Sieg

Der Blondschopf, der die Liga aufmischt: Jason Boucher (Nr. 4) (Foto: Adrian Heimerer)
 
Flo Pejchar gegen Ansbachs Dean Jenko (Foto: Adrian Heimerer)
Was bereits im Dezember begonnen hat, fand im Januar seine Fortsetzung: Die Erfolgsserie der Heimerer Schulen Basket Landsberg. Bereits sechs Siege in folge konnten die Jungs von Trainer Sascha Kharchenkov einfahren, drei davon im Januar. Bei den Oberliga-Damen der DJK Landsberg läuft es seit der schweren Verletzung von Topscorerin Ulrike Hessenauer alles andere rund. Im Januar kassierten die stark dezimierten Damen drei deutliche Niederlagen.

Ins neue Jahr starteten Michi Teichner und Co. bereits am 3. Januar. Und der Start konnte sich sehen lassen, denn gegen die Dresden Titans gewannen die Lechstädter deutlich mit 118:80. Anscheinend hatten die HSB von Silvester nicht genug, denn sie lieferten den Zuschauern vor allem im 1. Viertel ein wahres Offensiv-Feuerwerk. Nach zehn Spielminuten stand es bereits 41:19 und es schien, als wäre HSB-Topscorer Jason Boucher an diesem Abend nicht zu stoppen. Er war der überragende Mann auf dem Platz und bestätigte seine Leistung mit 33 Punkten. Besonders erfreulich war auch die Tatsache, dass alle zehn Spieler von Trainer Kharchenkov punkten konnten.

Nach diesem gelungenen Jahresbeginn ging es für die Heimerer Schulen Basket eine Woche später in die Rückrunde. Einen interessanteren Gegner als die Dachau Spurs hätten sich die Landsberger da kaum wünschen können. Zu Gast in der Dachauer Jahnhalle feuerten zahlreiche Landsberger Basketballfans ihr Team eifrig an. Und es lohnte sich, denn die Lechstädter waren von Beginn an in Führung und verteidigten diese auch bis zum Ende. Einzig im dritten Viertel verkürzten die Dachauer auf vier Punkte, ehe Jason Boucher das Spiel an sich riss und seiner Mannschaft wieder ein Polster verschaffen konnte. Letztendlich ein verdienter 79:90-Sieg für die Landsberger Korbjäger. „Alle haben eine gute Leistung gezeigt“, war auch Trainer Kharchenkov zufrieden mit seinen Jungs.

Die Stimmung in der Mannschaft war nach dem Derby-Sieg sehr gut bei Spielern und Verantwortlichen. Zum nächsten Heimspiel gastierten die Ansbach Piranhas im Landsberger Sportzentrum. Und das Team Kharchenkov machte erst einmal da weiter, wo sie aufgehört hatten. In den ersten fünf Minuten der Partie spielten sich die HSB bereits einen 14-Punkte-Vorsprung heraus. Doch nach und nach schlichen sich auf Seiten der Landsberger viele Fehler ein, vor allem im Spielaufbau. Die Piranhas nutzten diese Chance und angeführt von ihrem Neuzugang Michael Housman drehten sie das Spiel. Erst kurz vor Ende des dritten Viertels konnten sich die HSB dann wieder besinnen. Nach einem unsportlichen und direkt danach einem technischen Foul des Ansbacher Goran Petrovic versenkte Jason Boucher sechs Freiwürfe in Folge und somit brachte er seine Mannschaft, wie so oft, zurück ins Spiel. Die Mannschaft war jetzt hochmotiviert und der Funke sprang auch aufs Publikum über. Im Schlussviertel verteidigten die Landsberger Korbjäger die Führung und konnten einen 89:83-Sieg einfahren, den 6. Sieg in Folge.

Bei den Damen der DJK Landsberg hingegen läuft es momentan nicht nach Plan. Nach der 48:66-Niederlage gegen den Sportbund Rosenheim kassierte die Mannschaft von Trainer Robert Apelt eine Woche später eine deutliche 91:66-Niederlage gegen Weilheim. Doch die Lücke von Stammspielerinnen wie Ulrike Hessenauer, Vroni Meyer oder Elena Golovacheva können die Jugendspielerinnen beim besten Willen nicht schließen. Da freute sich die Mannschaft nicht gerade auf eine Begegnung mit dem Tabellenführer Gersthofen. Im Hinspiel konnten die DJK-Damen überraschend gewinnen, jedoch stand Trainer Apelt damals auch der komplette Kader zur Verfügung. In der ersten Halbzeit des Rückspiels konnten die Landsbergerinnen dennoch erstaunlich gut mithalten. Doch im dritten Viertel fanden die Damen kein Mittel gegen die Offensive des TSV Gersthofen und letztendlich stand erneut eine 89:67-Niederlage zu Buche.

„In der Rückrunde werden wir noch einmal alles geben um uns einen Tabellenplatz fernab von den Abstiegsplätzen zu sichern“ lautet die Kampfansage von Centerspielerin Verena Carls. Positiv wird sich auch die Rückkehr von Ulrike Hessenauer auf die Mannschaft auswirken. Vorerst wird Hessenauer jedoch nur mittrainieren können, ein Einsatz auf dem Feld wir dann hoffentlich nicht lange auf sich warten lassen.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin Landsberg | Erschienen am 11.02.2009
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