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„Nacht der Tasten“ mit vielen Höhepunkten

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Jean Guillou wird bei der Welturaufführung seiner Komposition „Der Aufruhr der Orgeln“ selbst agieren!

Vorverkauf beginnt am 1. März

Eine „Nacht der Tasten“ wird von den Landsberger Konzerten als musikalischer Höhepunkt des Jahres angekündigt. Die bisherigen „Klassik-Nächte“ waren einem Komponisten (Mozart), einem Land (Italien) und einer Musikstadt (Wien) gewidmet – diesmal stehen Tasteninstrumente im Mittelpunkt.

Dabei geht es allem voran um das Klavier, für viele Menschen das Instrument, das sie erstmals mit klassischer Musik in Berührung bringt. Es gibt einfach nichts, was man nicht mit zehn Fingern spielen könnte – und das gilt genauso für die Orgel, die ja sogar wie ein ganzes Orchester klingen kann.
Klavier und Orgel werden also die Hauptakteure in der „Nacht der Tasten“ sein, und zwar auf vielfältigste Weise. Klavierliteratur aller wichtigen Komponisten von Beethoven bis Chopin ist ebenso zu hören wie Musik für Klavier vierhändig und zwei Klaviere. Darüber hinaus tritt das Klavier aber auch als Kammermusikpartner, z.B. bei Schumanns Klavierquintett oder als Liedbegleiter in Erscheinung. Auch eines der berühmtesten Konzerte für Klavier und Orchester kommt zur Aufführung: Tschaikowskis Konzert b-moll wird interpretiert von dem 25-jährigen Solisten Benjamin Moser, der erst vor wenigen Wochen in New York den „Young Concert Artists International“-Wettbewerb mit einem ersten Preis und acht Sonderpreisen für sich entschied. Nun sind seine Debutkonzerte in New York, Washington und Paris in Planung – aber zuvor kommt er zur Landsberger „Nacht der Tasten“!
Aber auch die Orgel wird bei diesem Ereignis von sich reden machen. Und zwar mit der Welturaufführung der Komposition „Der Aufruhr der Orgeln“ von Jean Guillou. Der Meister selbst wird dabei am großen Instrument in Mariä Himmelfahrt agieren, im Wettstreit mit nicht weniger als acht Interpreten aus ganz Europa, die an acht weiteren Orgeln, im Kirchenschiff verteilt, konzertieren. Schon im Vorfeld hat diese spektakuläre Aktion für Aufsehen in der Orgelwelt gesorgt.
Doch damit nicht genug. Denn es gibt natürlich noch weitere Tasteninstrumente, die mit von der Partie sind. Dies sind Cembalo, Clavichord, Regal, Hammerflügel, und sogar das Marimbaphon. An die vierzig Solisten sind bei der „Nacht der Tasten“ unterwegs, um allein oder in unterschiedlichen Kammermusikformationen zu musizieren.
Hinzu kommen das Landsberger Vokalensemble, die Leonard Bernsteins „Chichester Psalms“ in Begleitung von Orgel, Harfe und Schlagzeug aufführen werden, sowie der „Landsberger Oratorienchor“, dem es wie immer vorbehalten bleibt, beim Finale für den krönenden Abschluss zu sorgen: diesmal mit Beethovens Chorfantasie op. 80, einem Stück für Chor, Klaviersolo und Orchester. Johannes Skudlik, der auch für die Gesamtkonzeption der „Nacht der Tasten“ verantwortlich ist, dirigiert dabei Mitglieder des Münchener Rundfunkorchesters.
Ermöglicht wird dieses musikalische Großereignis einmal mehr von der Rational AG, die in Landsberg schon viele musikalische Highlights unterstützt hat. Der Vorverkauf beginnt Anfang März.
Eintrittsplaketten, die zum Eintritt in die sechs verschiedenen Aufführungsorte berechtigen, sind zum Preis von 27 Euro an den üblichen Vorverkaufsstellen (Reisebüro Vivell, Landsberger Tagblatt und Kreisbote) erhältlich. Ermäßigten Eintritt für 18 Euro erhalten Schüler, Studenten, Azubis und Wehrpflichtige.
Kartenbestellungen sind auch ab sofort unter www.landsbergerkonzerte.de möglich.
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Christine Braun aus Augsburg | 26.02.2007 | 12:20  
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