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Musikverein Kaufering siegt bei Bayerisch-Böhmisch

Die Preisverteilung beim Bayerisch-Böhmisch-Wettbewerb des Musikbezirks Lech-Ammersee. (v.r.) Ehren-Bezirksleiter Wilfried Schmid, Bezirksleiter Bernhard Weinberger, Andreas Kößler (MV Kaufering), Andreas Grandl (MK Pflugdorf-Stadl), Michael Klotz (MV Eresing) und Leonhard Kinader (BK Prittriching).
Eresing (bw)
Der Musikverein Kaufering ist Sieger des „Bayerisch-Böhmisch-Wettbewerbs“ des Bezirks Lech-Ammersee im Musikbund von Ober- und Niederbayern (MON). Einstimmig kürten die Juroren die Truppe um Dirigent Andreas Kößler mit dem Prädikat „mit sehr gutem Erfolg“ zum besten Ensemble. Die Kauferinger erhielten neben einer von Landrat Walter Eichner gestifteten Glasstrophäe einen Workshop mit dem Blasmusikexperten Guido Henn für die gesamte Kapelle.
Bereits zum vierten Mal hatte der Bezirk Lech-Ammersee seine Mitgliedskapellen zu diesem Wettbewerb eingeladen, der zum einen das Spiel echter bayerischer Blasmusik fördern, aber auch zur richtigen Interpretation der böhmischen Musik animieren soll. Vier Kapellen nahmen teil: Neben den Kauferingern waren dies der Musikverein Eresing (Leitung Michael Klotz), die Musikkapelle Pflugdorf-Stadl (Andreas Grandl) und die Blaskapelle Prittriching (Leonhard Kinader). Sie trugen im Saal des „Alten Wirts“ in Eresing jeweils sechs Stücke vor, wobei drei im böhmischen und drei im bayerischen Stil sein mussten. Die über 200 Zuhörer im vollen Saal genossen sichtlich diese „gemütliche“ Blasmusik und sparten auch nicht mit Applaus für Stücke wie „Wir sind Kinder von der Eger“, „Böhmisches Gold“ und „Träumerei“ im böhmischen sowie „Rehragout“, „Schreiner-Galopp“ und „Gföller-Marsch“ im bayerischen Stil.
Bezirksdirigent Andreas Grandl hatte mit Kurt Pascher (Komponist, Leiter der „Böhmerwälder Musikanten“), Uwe Rachuth (Dirigent, Arrangeur und ehem. schwäbischer Volksmusikpfleger) und Thomas Greiner (Dirigent, Komponist und Arrangeur) eine qualifizierte Fachjury zusammengestellt. Sie bewertete unter anderem Auswahl und Originalität der Stücke, das Stilistikempfinden der Kapellen sowie Phrasierung und Dynamik der Vorträge. Wichtig war dabei auch der Gesamtklang.
Im Anschluss an den zweistündigen Wettbewerb freute sich Bezirksleiter Bernhard Weinberger, der auch die Moderation übernommen hatte, dass jede Kapelle 100 Euro Unkostenentschädigung und 30 Liter Bier mit nach Hause nehmen konnte, die von der VR-Bank Landsberg-Ammersee und der Schlossbrauerei Kaltenberg gestiftet worden waren. Zusammen mit Ehren-Bezirksleiter Wilfried Schmid nahm Weinberger die Preisverteilung vor und konnte neben den Kauferingern den anderen drei Kapellen für ihre Teilnahme „mit gutem Erfolg“ gratulieren.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin Landsberg | Erschienen am 16.03.2012
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