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Denk mal ans Hurlacher Denkmal

Schloss Hurlach

Jedes Haus hat seine Geschichte. Das Haus von Gabi und ihrer Familie aus Landsberg, welches sie für 66,06€ bei Antenne Bayern „ersteigert“ haben, hat eine „junge“ Geschichte. Das Schloss in Hurlach hat eine „alte“ Geschichte - und diese Geschichte wurde am vergangenen Sonntag, den 09. September, beim vierten Hurlacher Schlossfest im Rahmen des „Tages des offenen Denkmals" gefeiert.

Von 11 bis 18 Uhr wurde ein buntes Programm angeboten, das sich über 800 Besucher angesehen haben. An den Schlossführungen nahmen etwa 350 Personen teil, die sich über die Geschichte und die momentane Nutzung des Schlosses informieren wollten, das seit 35 Jahren von dem ökumenischen Missionswerk Jugend mit einer Mission e. V. als Schulungszentrum genutzt wird.
In Hurlach herrschte trotz Regenschauern Hochbetrieb. Die Hurlacher Blaskapelle brachte die Sonne mit, Bürgermeister Böhm brachte zu seiner Ansprache den Hauptgewinn des „Kuhfladenlottos“ mit und viele Besucher nahmen Wissen über das Schloss und seine Geschichte mit. Viele Gäste unternahmen einfach nur einen gemütlichen Sonntagsausflug zum Schloss Hurlach, wo sie ein abwechslungsreiches Programm erwartete. Ein Indianerzelt, eine Hüpfburg, Kamelreiten, Biergarten und zahlreiche Stände, an denen vom äthiopischen Schmuck bis hin zur Leberkässemmel alles vertreten war, stellten das Rahmenprogramm. Unter anderem gab es auch Beiträge von der Schlossband, der Hurlacher Blaskapelle und zwei Jongleuren.
Um 16:00 Uhr wurde der nächste Höhepunkt angeliefert: eine Kuh namens Regine vom ortsansässigen Bauern Wild, die in ein Gatter geführt wurde, in dem 80 kleine Felder aufgezeichnet waren. Diese konnten vorher von Besuchern in Form von Losen für das Spiel erstanden werden. Den Kuhfladen, den die Kuh nach einiger Zeit fallen ließ, fiel in diesem Jahr auf das Feld Nummer 17, dessen Besitzer der glückliche Gewinner eines 100€ - Einkaufsgutscheins für den Hurlacher Dorfladen wurde. Der gesamte Erlös des Lottos ging im Übrigen dieses Jahr an ein Projekt in Sudan, welches medizinische Hilfe für Folteropfer zu Verfügung stellt.
Ein weiterer Zuschauermagnet waren die Schlossführungen, bei denen die Besucher einen Einblick in das derzeitige und frühere Leben im Schloss erhalten konnten. Mit etwa 350 Schlossführungs-Teilnehmern wurde die eingeplante Personenzahl deutlich überschritten. Das Angebot von verschiedenen Themenschwerpunkten (z. B. Geschichte des Hurlacher Schlosses, die Tätigkeit des Missionswerks Jugend mit einer Mission; der Schlossbesitzer Sebastian von Pemler im 18. Jahrhundert) bei den einzelnen Führungen hat sich offenbar bewährt. Zusätzlich gab es zwei Referate von Diplom-Theologe Rolf-Dieter Braun über die Schlosskapelle und das spirituelle Leben im Schloss über die Jahrhunderte.
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2 Kommentare
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E.M. E. aus Steindorf | 13.09.2007 | 10:06  
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Ursula Schriemer aus Greifenberg | 13.09.2007 | 10:23  
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