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Buchvorstellung "Entwurzelte Schatten" am Mittwoch 4. Oktober bei Osiander

Landsberg am Lech: Osiander | 

Schon wieder ein Heimatkrimi oder doch (k)ein Lechkrimi?

Mit diesen Worten eröffneten die Autoren Uschi und Klaus Pfaffeneder die Lesung ihres neuen Romans "Entwurzelte Schatten" in der Buchhandlung Osiander am Hauptplatz. Zuvor hatte bereits der Filialleiter Robert Reuter die zahlreichen Zuhörer begrüsst, die zu diesem Abend gekommen waren. Als er gehört hatte, so seine Worte, dass nach dem erfolgreichen historischen Roman "Der Baumeister von Landsberg" ein neues Projekt des Liccaratur-Verlags am Start steht, war er sofort bereit gewesen, dieses in seiner Buchhandlung zu bewerben. Er ist der Meinung, dass man die Straßen von San Francisco und die Dächer von Nizza vergessen könne. Denn das Böse schleicht schließlich durch die Gassen von Landsberg.
Schon der goldene Aufkleber (k)ein Lechkrimi machte neugierig. Und die fliehene Gestalt auf der Lechbrücke vor der Kulisse des Jungfernsprungs auf dem eindrucksvoll gestalteten Cover ließ den Verdacht zu, dass die Geschichte doch etwas mit Landsberg zu tun hat.  
Dies untermauerten dann auch die vorgetragenen Lesestellen. Dabei wurde deutlich, dass es sich bei diesem Heimatkrimi um keinen "Massenkonsumartikel" handelt. Dies hatte bereits Dr. Stefan Rammer von der Passauer Neuen Presse mit seinem Testimonial auf dem Klappentext unterstrichen. 
Denn wenn ein syrischer Flüchtling in der Teufelsküche eine kopflose Leiche entdeckt, ist klar, dass das in der Stadt Landsberg am Lech für Aufregung sorgt. Mehr noch: Dieser Mord in der ersten der mystischen Raunächte entfesselt ein Spiel der Schatten, in das nicht nur der Flüchtling Selahattin, sondern auch alteingesessene Bürger hineingezogen werden. Der pensionierte Kriminalhauptkommissar Martin Viertaler verstrickt sich beim Versuch, den mysteriösen Fall aufzuklären, selbst immer tiefer darin. Dabei gerät auch seine Freundin und Flüchtlingshelferin Gertrud Maier in tödliche Gefahr.
Untermalt wurde diese Lesung für alle Sinne durch die teils schaurigen Lieder von Erik Müller und Mathias Bober. Und auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Es gab Mohnschnecken, das Lieblingsgebäck der Protagonisten Gerti.
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