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12. Landsberger Sommermusiken vom 2. - 4. Juli 2010

  „Ein einziges Klingen - rein aus Freude“

Mit gleich drei sommernächtlichen Träumen locken die 12. Landsberger
Sommermusiken in die Berufsschule und ins Stadttheater: mit dem Original von
Mendelssohn, einer Reise nach Paris und einem Extratraum für Kinder.

Nachdem mit dem berühmten Waldbühnenkonzert Ende Juni in Berlin die Sommerpause der Berliner Philharmoniker eingeläutet wird, brechen die Musiker vom Ensemble Berlin mitsamt ihren Familien gen Landsberg auf. Acht Tage weilen sie dann hier im Kloster der Dominikanerinnen und bereiten die vier Konzerte vor, mit denen sie schließlich am Ende der Woche für das Landsberger Publikum aufwarten:
Mendelssohn, Chopin, Mozart; Gershwin, Kirsch; Ridout und Mussorgsky werden gespielt.
Ein Flügel wird extra dafür ins Kloster gebracht und all die Zimmer von den Schwestern der Musik geöffnet. Morgens, nachmittags, abends – den ganzen Tag wird geprobt. „Ein wundervolles Klingen im ganzen Kloster!“, begeistert sich die Organisatorin des Festivals, Elke Hartmann. Die weit gereisten Konzertmusiker bringt der Oboist Christoph Hartmann zum zwölften Mal aus Berlin mit zu den Sommermusiken in die Lechstadt. Der in Landsberg geborene Künstler ist seit 1992 Mitglied der Berliner Philharmoniker. „Es gibt so
viel schöne Musik!“, schwärmt der 45-Jährige. „Meinen Kollegen und mir ist es eine Herzensangelegenheit, den Landsbergern und besonders den Kindern jedes Jahr aufs Neue eine besondere Auswahl aus der Fülle dieser Schönheit zu zeigen“, erklärt er die nun schon jahrelange Intention des Festivals.
Kinder und Jugendliche an die klassische Musik heranzuführen und sie dafür zu begeistern, ist das Anliegen der Ensemblemitglieder, das sie mit Hans-Jürgen Schatz teilen, den sie auch für die 12. Sommermusiken gewinnen konnten. Der durch Theater, Film und Fernsehen sowie preisgekrönte Hörbücher bekannte Schauspieler wird wiederum an den beiden Kinderkonzerten im Stadttheater mitwirken. Gemeinsam mit dem Kontrabassisten Ulrich Wolff wird er das Melodram „Kleiner trauriger Ton“ von Alan Ridout aufführen und den Zyklus „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky moderieren. Dazu zeigen die Eleven der Ballettschule Landsberg von Beatrix Klein ihre Freude an den klassischen Künsten. Von der Musik inspiriert erschafft die Kauferinger Malerin Elke Schneweis für die Sommermusiken ihre ganz eigene Interpretation: Mit Farbe transportiert
sie Töne auf Leinwände. Ihre Werke werden im Foyer des Stadttheaters zu sehen sein.

„Unsere kleine Philharmonie“
Jeder soll kommen können. Das ist der Anspruch der Musiker. Sie spielen ohne Gage und die Eintrittspreise sind bewusst niedrig. Der Erfolg gibt ihnen und ihrem Konzept Recht. Der Raum im Rathaus ist so für den großen Andrang inzwischen zu klein geworden. In diesem Juli werden die beiden Kammerkonzerte daher in der Aula der Berufsschule stattfinden. Am Freitag, den 2., unter anderem mit Gershwins „Ein Amerikaner in Paris“ und am Sonntag, den 4., mit Mendelssohns Schauspielmusik zu Shakespeares
„Sommernachtstraum“ (der exzellente Rezitator Hans-Jürgen Schatz schlüpft dafür in die Rollen von Theseus, Hippolyta, Oberon, Titania und Droll!) sowie Kompositionen von Chopin und Mozart. „Die Architektur und die Akustik der Aula sind herrlich!“, schwärmt Elke Hartmann. „Die Musiker mögen sie inzwischen so gerne, sie nennen sie `unsere kleine Philharmonie´“.
Neben dem unentgeltlichen Engagement der Musiker wird das Konzertwochenende erst durch die lokalen Sponsoren sowie die Förderer des Landsberger Sommermusiken e.V. möglich. „Wir haben inzwischen 160 tolle Fördermitglieder, ohne deren Hilfe es das Festival ja gar nicht geben könnte“, freut sich Elke Hartmann über die große Unterstützung. Zwei der Vereinsmitglieder organisieren in diesem Jahr als Einstimmung auf den musikalischen Sommer eine Reise für die Vereinsmitglieder: Bevor sie sich in die letzten Arbeiten stürzen, fahren sie erst einmal dem einzigartigen Kammermusik- Ensemble nach Berlin entgegen - zum Waldbühnen-Konzert.
Alle Informationen über die Landsberger Sommermusiken finden Sie im Internet unter: www.sommermusiken.de

12. LANDSBERGER SOMMERMUSIKEN 2010
Das Programm
Freitag , 2. Juli 2010, 20.00 Uhr, Berufsschule
Französische Bläsermusik aus der Zeit der Parisreise Gershwins Anfang des 20.
Jahrhunderts.
D.M. Kirsch Septett für Oboe, Fagott und Streicher
U R A U F F Ü H R U N G
G. Gershwin "Ein Amerikaner in Paris" bearbeitet von Wolfgang Renz für
Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn, 2 Violinen, Viola, Cello
und Kontrabass.
Samstag, 3. Juli 2010, 16.00 Uhr und 18.30 Uhr, Stadttheater
Konzert für Kinder
A. Ridout "Kleiner trauriger Ton" Melodram für Kontrabass und Erzähler
Ulrich Wolff (Kontrabass), Hans-Jürgen Schatz (Erzähler)
M. Mussorgsky „Bilder einer Ausstellung“, für Ensemble bearbeitet von
Wolfgang Renz.
Getanzt von den Eleven der Ballettschule Beatrix Klein
Bilder zur Musik von Elke Schneweis sind im Foyer zu sehen.
Sonntag, 4. Juli 2010, 19.00 Uhr, Berufsschule
F. Mendelssohn "Ein Sommernachtstraum", Fassung für Sprecher und
Ensemble

F. Chopin Klaviertrio
W.A. Mozart "Eine kleine Nachtmusik" für 2 Violinen, Viola, Cello und
Kontrabass
F. Mendelssohn Konzertstück für Oboe, Fagott und Streicher
Karten für die Landsberger Sommermusiken gibt es:
·im Reisebüro Vivell (Tel. 08191-917412) in Landsberg
·beim Kreisbote (Tel. 08191-9163-0)
·an der Abendkasse
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin Landsberg | Erschienen am 17.05.2010
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