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Von Ebersberg nach Sologubowka

Am Eingang zum Museum mit einem Spruch aus der "Walz"
Auf dem Deutschen Soldatenfriedhof Sologubowka, ca. 70 Kilometer
von St. Petersburg entfernt befindet sich die 1851 eingeweihte Kirche
„Maria Himmelfahrt“, in dessen Keller während des WK II ein Lazarett für deutsche Soldaten eingerichtet worden war.
Die 45 247 Gefallenen deutschen Soldaten die aus verschiedenen Grablageorten stammen, sollen bis zum Ende der Zubettungen auf 68000 deutsche Gefallene Soldaten ansteigen und hier eine endgültige Ruhestätte erhalten

In der Krypta dieser Kirche befindet sich eine 5,20 x 2,30 Meter große Bronzeskulptur des Deutschen Kunstschmiedes Manfred Bergmeister aus Ebersberg.

Auf einer Liste der besten Kunstschmiede der Welt, taucht auch der Name Manfred Bergmeister immer wieder auf. Egal auf welchen Erdteil man sich momentan befindet, eine Skulptur oder Plastik des Deutschen Kunstschmiedes ist immer vorhanden.

Auf Einladung der Soldaten und Kriegerkameradschaft Grafing, organisierte Herrn Franz Bauer den Museumsbesuch der Landsberger Reservistenkameradschaft mit einer Führung durch den Künstler.
Diese räumliche Nähe zu Ebersberg zu der Wirkungsstätte des Bildhauers nutzten die Besucher aus Landsberg zu einem Informationsbesuch.

Aus den ehemaligen Werkshallen der Kunstschmiede Bergmeister ist jetzt ein privates Museum entstanden. Aus Eisen geschmiedete Grabzeichen ab dem
16. Jhd. und Unikate von Neugeschaffenen Skulpturen des Meisters sind hier zu besichtigen.

Die Präsentation ist chronologisch angeordnet und beginnt aus der Zeit der frühen Renaissance im 16. Jhd. über barocke Kreuze bis hin in das 19. und des frühen 20. Jahrhunderts. Über 900 Schmiedeiserne Grabkreuze aus dem Süddeutschen Raum, Südtirol und der Schweiz sind hier zusammengefasst.

Den Besuchern wird ein Museum mit vielen inhaltlichen Informationen vermittelt. Die Exponate dieses wohl einzigartigen Museums in Deutschland wurden durch den Inhaber der Kunstschmiede Herrn Manfred Bergmeister den Besuchern anschaulich und interessant erklärt. Viele Besucher verstanden erst jetzt die Symbolik der verschiedenen Grabkreuze.

Als Dank für die exzellente Führung überreichte der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft Landsberg SFw d.R. Bruce Grillmayer die Ehrennadel der Kameradschaft an den Künstler Manfred Bergmeister.
Mit einem anschließenden Kameradschaftstreffen und der Übergabe von Gastgeschenken, verbunden mit der Einladung zu einem Gegenbesuch in unsere Stadt Landsberg, fand dieser interessante Tag ein Ende.
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