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Trauer braucht einen Ort

Kameraden der Reservistenkameradschaft Landsberg für die Sammlung auf den Friedhöfen für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Für 2,5 Millionen Tote auf 825 deutschen Soldatenfriedhöfen in aller Welt, werden die Spenden dazu verwendet um Instandhaltungen und Bau der Friedhöfe zu unterstützen.
Der Schwerpunkt der Arbeiten des Volksbundes liegt weiterhin im Osten Europas. 1,4 Millionen Menschen gelten noch heute als vermisst.
45 000 Kriegstote will der Volksbund auch in diesem Jahr- überwiegend in Osteuropa- bergen. Allein 9000 werden aus den Gebieten von Smolensk, Kaluga und Brjansk stammen und sollen auf dem neuen Friedhof in
Duchowschtschina / Russland bestattet werden. Seit dem Jahr 2012 konnten auf diesem Friedhof bisher 16 000 Kriegstote beigesetzt werden.
Im Jahr 2013 wird mit der Beschriftung der ersten 5000 Namen, der dort ruhenden Toten, auf Granitstelen begonnen. Die Einweihung ist für September 2013 geplant.

Im Westen beginnt in Italien auf dem Soldatenfriedhof Cassino die
Modernisierung der Bewässerungsanlage und in Costermano am Gardasee wird
der Besucherparkplatz saniert.

Für die Fortsetzung dieser Friedensarbeiten benötigt der Volksbund eine starke
finanzielle Basis. Mit dem Erlös der Haus- und Straßensammlungen sowie den
Spenden bei den Friedhofsammlungen wird ein Baustein zur Erreichung der
geplanten Vorhaben beigesteuert.

Die Reservistenkameradschaft Landsberg ist seit Jahren bemüht, ihren Beitrag
zur Erreichung dieser Ziele beizutragen. Die Kameraden geben ihre Freizeit um
an den Sammlungen in Landsberg und Kaufering mitzuwirken.
Auch im Jahr 2012 konnte die Reservistenkameradschaft einen Betrag aus der
Straßen- und Friedhofsammlung von 2520,00 € an den Volksbund Deutsche
Kriegsgräberfürsorge überweisen.
Dass dieser Betrag erreicht werden konnte, ist auch auf die unterstützende
Teilnahme an der Straßensammlung von Oberbürgermeister Mathias Neuner
sowie Oberst Klaus Schuster, Standortältester und Kommandeure des
Waffensystemunterstützungszentrum und SFw d.R. Wolfgang Gruber vom
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge München, zurückzuführen
Zusätzlich beteiligten sich an der Straßen- und Friedhofsammlung die
Kameraden Hptm a.D. Hans Kupfer, SFw d.R. Bruce Grillmayer,
OFw d.R. Andreas Mehner, Fw d.R. Dietrich Nölte, Fw d.R. Klaus Müller,
Uffz d.R. Arnold Nowak und OG d.R. Eduard Klittke, sowie der Bezirks-
Geschäftsführer des Volksbundes aus München, Hptm d.R. Jörg Raab.
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