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Reservisten im „Eagles Nest“ mit bayrischem Flair

Ramsau
Eine Wanderwoche im Berchtesgadener Land mit einer Militär -Geschichtlichen Exkursionen führte eine Gruppe der Landsberger Reservisten durch. Untergebracht in einer sehr schönen Hotelanlage auf der Buchenhöhe weit über dem Obersalzberg.
Bereits am Anreisetag wurde die südlichste Spitze unserer Republik erkundet. Der Rossberg auf 1600 mtr bot bei strahlendem Sonnenschein einen wundervollen Rundblick über das gewaltige Bergmassiv. Der Hohe Göll mit 2522 mtr Höhe, der Kehlstein mit 1832 mtr, das Tennen und Dachsteingebirge mit 2995 mtr sowie über die Berchtesgadener Alpen mit dem Watzmann 2713 mtr und dem Salzburger Land.
Mit dem Schiff der Königsseeflotte ging es am Folgetag nach Salet. Von hier eine Wanderung zum Obersee vorbei an der Fischunklalm zu dem höchsten Wasserfall Deutschlands, dem Röthbachwasserfall mit einer Fallhöhe von 500 Meter. Mit einem Abstecher in St Bartholomä ging es zurück an den Ausgangspunkt Königssee.
Mit dem Bus Linienverkehr auf das 1938 erbaute Kehlsteinhaus, das noch heute in seiner ursprünglichen Form erhalten ist. Die Zufahrtsstraße wurde 1938 nach nur 13 Monaten Bauzeit fertig gestellt. Nach einer Auffahrt von 6,5 km ab dem Obersalzberg wird ein Höhenunterschied von 700 Meter überwunden.
Das Kehlsteinhaus wurde von Martin Bormann im Namen der NSDAP als Geschenk zum 50. Geburtstag an Adolf Hitler überreicht. Auch bekannt unter dem Spitznamen der Alliierten als „Eagles Nest“.
Ein gewaltiger Panoramablick öffnet sich dem Besucher wenn er die Terrasse des Kehlsteinhauses betritt und über die Bergplattform geht.
Die Berchtesgadener Alpen, Königssee, Watzmann, Untersberg bis hinein nach Salzburg.
Die logische Folgerung nach dem Besuch am Kehlsteinhaus, war der
Informationsbesuch „ Dokumentation Obersalzberg“ . Hier befindet sich die ständige Ausstellung des Instituts für Zeitgeschichte über die Geschichte des Obersalzberg und die NS-Diktatur.

Zur Entspannung wurde ein Besuch im Salzbergwerk Berchtesgaden organisiert. Weitere Wander- und Besuchsobjekte waren die Ramsau mit der bekannten Pfarrkirche St. Sebastian und der Zauberwald auf der Strecke zum Hintersee.
Die Rückreise wurde dann noch für eine Besichtigungstour durch Bad Reichenhall ausgenützt. Diese Stadt war noch einigen Kameraden aus ihrer aktiven Bundeswehrzeit stark in Erinnerung.
Eine Sehenswerte und kurzweilige Woche im Berchtesgadener Land bei bestem Wanderwetter ging wie immer viel zu schnell vorbei.
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