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Normandie, Invasion, Overlord, Reservisten

Arbeitskommando der Kreisgruppe Oberland aus Bayern
Wieder einmal packte eine Abordnung der Landsberger Reservisten ihre Koffer um den Auftrag des Grabpflegedienstes für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Frankreich auszuführen.
Hptm a.D.d.R. Hans Kupfer, SFw d.R. Bruce Grillmayer und OG d.R. Manfred Bader mit weiteren acht Kameraden aus verschiedenen Reservistenkameradschaften der Kreisgruppe Oberland trafen sich zu einem Arbeitseinsatz an der Invasionsküste in der Normandie. Unter dem Pseudonym
Overlord fand hier an der Kanalküste am 06.06.1944 die größte militärische Invasion der Menschheitsgeschichte statt.

Oberst Gerd Beyer der bisher das Arbeitsteam führte, musste seine Teilnahme kurzfristig absagen, so dass die Aufgabe des Kommandoführers an SFw d.R. Bruce Grillmayer übertragen wurde
Erstmalig wurde auch ein Deutsches Arbeitskommando zu den Gedenk-Feierlichkeiten des 06.06.an den so genannten „D-Day“ auf dem US Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer eingeladen.

Die Unterkunft für die nächsten 14 Tage war der Campingplatz „Le Cormoran“
in Ravenoville, direkt an der Kanalküste im Landungsabschnittes Utah-Beach im Depardement La Manche

Der Deutsche Soldatenfriedhof La Cambe, im Departement Calvados, befindet sich ca. 45 km von dem damaligen Invasionsabschnitt „Utah-Bucht“ entfernt und liegt zwischen den beiden Landungsabschnitten Utah und Omaha Beach im Landesinneren der Normandie.

Von den 22 Soldatenfriedhöfen in Frankreich befinden sich sechs deutsche
sowie amerikanische, britische und kanadische Soldatenfriedhöfe in der Normandie.
Neben den US amerikanischen Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer mit 4410 gefallenen, ist der deutsche Soldatenfriedhof in La Cambe der bekannteste und größte Friedhof mit 21 115 Toten Soldaten. Weitere deutsche Soldatenfriedhöfe befinden sich in Champigny St. Andre` mit 19 809,
Mont des Huines mit 11 956, Marigny mit 11 169, Orglandes mit 10 152 und
St. Desir de Lisieux mit 3 735 deutschen Gefallenen Soldaten.

La Cambe befindet sich an der N13 zwischen Caen und Cherbourg. Er ist mit seinem Tumulus und den darauf befindlichen Basaltkreuzgruppe nicht zu verfehlen. Umrahmt wird der Soldatenfriedhof von dem 1800 Bäume umfassenden Friedenspark.

Das sieben Hektar große Gelände wurde in 49 Blocks eingeteilt. Jeder Block umfasst 10 Plattenreihen mit je 20 Grabplatten auf dem bis zu 5 Namen mit Dienstgrad, Geburts- und Sterbetag eingetragen sind.

Über 11200 Grabplatten wurden durch die Reservisten gepflegten, gereinigt und instand gesetzt. 1700 qm Grasabfälle wurden beseitigt und über 500 Hinweisschilder an den Bäumen des Friedenspark gereinigt.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin Landsberg | Erschienen am 12.07.2010
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2 Kommentare
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Juan Carlos Oliver-Vollmer aus Augsburg | 23.06.2010 | 13:44  
40.615
Markus Christian Maiwald aus Augsburg | 24.06.2010 | 12:15  
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