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Die neunte MarriageWeek in der Region

Über die MarriageWeek mit ihrem Motto "Gutes für Ehepaare" freuen sich Simone und Michael Gun, die im vergangenen Jahr den "Bund fürs Leben" schlossen. (Foto: Albrecht Fietz)
 
Info-Link: www.marriage-week-landsberg.de – Kontakt: Hildegard und Horst Blachnitzky, info@marriage-week-landsberg.de
Aus dem Tagebuch der Woche der Ehepaare 2017 in Landsberg und Umgebung

Vieles und Vielfältiges hatte sie zu bieten, die diesjährige MarriageWeek in der Region Landsberg und Umgebung. Die Angebote reichten von einer Lesung aus den Thomas Manns „Buddenbrooks“ bis zu Candle-Light-Dinners, die in der Zeit um den Valentinstag natürlich besonders geschätzt werden.

Auch die Resonanz war wieder beachtlich: So waren die beiden Koch- Events in der Schulküche der Kauferinger Montessori-Schule (Motto: "Liebe geht durch den Magen – heute kocht der Mann für seine Frau") schnell ausgebucht . Und im Landsberger Mutterturm und im Herkomer-Museum mussten wegen des großen Interesses zwei Führungen nach einander angeboten werden; das Thema dieser Veranstaltung, die gewissermaßen "für Landsberg maßgeschneidert" war, lautete: "Herkomer und die Frauen".

Die Idee für eine solche Woche der Ehepaare, die es in Landsberg übrigens seit 2009 gibt, stammt ursprünglich aus Großbritannien und hat inzwischen bereits in 28 Ländern Fuß gefasst. Der Engländer Richard Kane, der 1996 die MarriageWeek-Initiative startete, ist überzeugt: „Eine glückliche Ehe ist nicht wie das Wetter, an dem wir nichts ändern können, sie ist keine schicksalshafte Sache, die uns ‚einfach so passiert‘. Die Impulse der MarriageWeek erinnern uns daran, dass wir die Qualität unserer Ehe nicht dem Zufall zu überlassen brauchen; die vielen Angebote erleichtern uns das Engagement für die Ehe. Und davon profitieren nicht nur Ehepaare, sondern letztlich die ganze Gesellschaft.“

Für die Region Landsberg und Umgebung wurde die diesjährige Ehe-Themenwoche auf dem Hauptplatz eröffnet. Etwa 300 Herz-Luftballons und 400 Programm-Flyer wurden verteilt. Höhepunkt dieser Info-Aktion war der Besuch von Elfriede und Bernd Pollak am Info-Stand: Sie hatten genau vor 50 Jahren den Ehebund geschlossen – ein Grund, mit Sekt anzustoßen.

Aus der Vielzahl der Veranstaltungen sollen hier nur einige genannt werden, die deutlich machen, wie vielfältig das Angebot wieder war:

- Zu dem Thema „Szenen einer Ehe“ lasen am 9. Februar in Kaufering Hans-Joachim Schaffer und Ingrid und Rennwart von Schnurbein aus Thomas Manns „Buddenbrooks“ und Guareschis „Don Camillo und Peppone“. Auch aus Kolumnen von Sebastian Haffner (1907-1999) wurden geistreiche Beobachtungen zum Ehealltag vorgetragen.

- Um die „Kunst ein Paar zu bleiben“ ging es bei dem Vortrag von Diplom-Psychologin Helga Simon-Saar (kath. Ehe-, Familien- und Lebensberatung). Über 30 Teilnehmer erlebten am 6. Februar diesen Abend im Landsberger Pfarrzentrum „Zu den Heiligen Engeln“.

- Im Hurlacher Schloss konnten am 10. Februar zwölf Paare das Candle-Light-Dinner genießen. Es bestand aus einem 4-Gänge-Menü zu Live-Musik der Hurlacher Musiker Celia und Martin Wiblishauser. Die Paar-Berater Bärbel und Jörg Matthaei gaben in ihrem Kurzreferat Anstöße zum konstruktiven Umgang der Ehepartner mit den verschiedenen Temperamenten.

- Etwa 100 Zuhörer ließen sich durch die unterhaltsame Präsentation des Themas „Wie finden Paare einen harmonischen Rhythmus in ihrem Beziehungstanz?“ in der evangelischen Pauluskirche in Kaufering anregen. Vortragende waren Andrea (Psychologin) und Alfred Mayer (Diakon).

Neben diesen Veranstaltungen gab es noch eine ganze Reihe weiterer Events und Angebote rund um das Thema Ehe (vgl. Infos der Website www.marriage-week-landsberg.de). Wie der Trägerverein "MarriageWeek Deutschland e. V." in einer Pressemitteilung bekannt gab, verzeichnete die diesjährige "Woche der Ehepaare" deutschlandweit mehr als 20.000 Teilnehmer; insgesamt gab es über 300 Veranstaltungen an etwa 100 Orten. Der Vorsitzende des Trägervereins, Siegbert Lehmpfuhl (Rangsdorf bei Berlin), zog folgendes Fazit: Das Bewusstsein wachse, dass eine funktionierende Ehe kein Selbstläufer sei. Notwendig seien immer wieder gemeinsame Erlebnisse, um die Liebe der Partner zu vertiefen. Lehmpfuhl: „Wir sind begeistert von der Kreativität und dem Engagement vieler Menschen vor Ort, die diese ‚Woche der Ehepaare‘ wieder zu einem tollen Erfolg gemacht haben".

Horst Blachnitzky, der Koordinator des Landsberger MarriageWeek-Forums, fasste seine Beurteilung der diesjährigen MarriageWeek in der Region folgendermaßen zusammen: "Ziel der 'Woche der Ehepaare' ist es, der Ehe neue Impulse zu geben. Dazu haben die Veranstaltungen unserer Initiative sicherlich beitragen können."
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