Anzeige

Beistand und Begleitung für unheilbar Kranke

Geldsegen für segensreiches Wirken: Für die Landsberg-Ammersee Bank überreichte Direktor Klaus Schmalholz (links) einen Scheck über 1500 Euro an Raimund Schiffmann (Mitte). Landrat Walter Eichner spendete 1000 Euro im Namen der Sparkasse Landsberg-Dießen. (Foto: Landsberg-Ammersee Bank eG)
Benefizkonzert zugunsten des Fördervereins für Palliativpflege

Unheilbar Kranke und Sterbende bestmöglich zu begleiten, ihnen und ihren Angehörigen, aber auch den professionellen Pflegekräften Beratung und Unterstützung anzubieten - das ist das Ziel des Fördervereins "Palliativ Care e.V.", der im Jahr 2005 unter der Federführung der Landsberger Klinikseelsorge gegründet wurde. Zugunsten des ehrenamtlich arbeitenden Vereins veranstaltete die Blaskapelle b'Lechtett gemeinsam mit den Musikvagabunden am Samstag ein gut besuchtes Benefizkonzert in der Scheuringer Lechrainhalle.
"Wir wollen dem Leben nicht mehr Tage, aber den Tagen mehr Leben geben", so Raimund Schiffmann, Klinikseelsorger und erster Vorsitzender von Palliativ Care. Lebensqualität für Sterbenskranke erfordere allumfassenden Beistand, den der Verein unter anderem mit einem rund um die Uhr besetzten Beratungstelefon anbietet. Auch wird die kostspielige Ausbildung von Palliativ-Fachkräften ermöglicht.
Der Verein finanziert sich ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Fortlaufend wird seine Arbeit von der Landsberg-Ammersee Bank unterstützt, deren Vorstand Klaus Schmalholz aus Anlass des Benefizkonzerts einen Scheck über 1500 Euro überreichte. Landrat Walter Eichner überbrachte als Vertreter der Sparkasse Landsberg-Dießen eine Spende von 1000 Euro.
"Man kann Geld nicht besser anlegen als es Ehrenamtlichen zu geben", so Schmalholz. "Würde die Arbeit von Palliativ Care von Profis geleistet, würde sie ein Vielfaches kosten und trotzdem Herz und Liebe vermissen lassen." Als regional tätiges Geldinstitut unterstützt die Landsberg-Ammersee Bank sowohl das Ehrenamt als auch die Wirtschaft vor Ort, "ein Geschäftsmodell", betonte Schmalholz, "das sich bewährt hat und gestärkt aus der Krise hervorgeht".
Landrat Walter Eichner ist noch aus seiner Zeit als Geschäftsführer des Klinikums Landsberg mit der Palliativ-Thematik bestens vertraut. "Es gibt viel zu tun, wenn nichts mehr zu machen ist", so Eichner, der auch die Schirmherrschaft für das Konzert übernommen hatte.
Gemeinsam sorgten b'Lechtett und die Musikvagabunden für einen gelungenen Abend mit einem Programm, das die Grenzen der typischen Blasmusik sprengte. So ertönten neben Klassikern von Ernst Mosch, Polkas und Märschen auch Opernmelodien wie Verdis "Gefangenenchor" und der Michael-Jackson-Hit "Heal the World".
0

Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin Landsberg | Erschienen am 13.11.2009
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.