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Artenvielfalt, Regenwald und unsere Steuergelder

Die UN-Naturschutzkonferenz hat zum einstimmigen Ziel, die Artenvielfalt zu erhalten. Die Bundesregierung will sogar Millionenbeträge zur Verfügung stellen, und zwar zum Schutz der Regenwälder.
Wir haben aber auch einen eigenen Wald in Deutschland und auch hier gibt es Artenvielfalt, allerdings rückläufig.
Der Eindruck, der für mich entstanden ist, ist die Angst, dass mit der Zerstörung des Regenwaldes eine Menge Potential für medizinische Produkte verloren geht. Nun frage ich mich, wer profitiert denn dann von diesen millionenschweren Investitionen in den Regenwald? Wir Steuerzahler, die wieder mal Geld aufbringen? Mir scheint, hier will man nur die Geschäftsgrundlage für die Pharmaindustrie erhalten.

Wir haben auch einen Wald, es gibt dort sogar eine Menge Heilpflanzen, mit nachgewiesener Wirkung. Doch laut sagen darf man das nicht, da man ganz schnell gegen irgendwelche Paragraphen verstößt, die wiederrum die Tablettenkonzerne schützt.
Ich frage mich, wieso nicht mehr Geld für unseren Wald verwendet wird?
Die Wälder werden fast ausschließlich nur noch nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten verwaltet, die bayerischen Forsteneien müssen eine bestimmte Anzahl an Holz schlagen. Totholz hat keine Chance mehr, und gerade dieses Totholz ist Grundlage für viele Arten. Das einzige Lebewesen was von dieser Art der Bewirtschaftung profitiert ist der Borkenkäfer. Ein gesunder Wald hat kein Problem mit diesem Käfer.
Ich hätte lieber etwas mehr Geld für unsere Wälder um hier die Artenvielfalt zu erhalten.
Die Pharmaindustrie könnte doch diese paar Millionen zum Erhalt ihrer zukünftigen Einnahmequelle aufbringen. Profit wäre genug da.
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3 Kommentare
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Roland Engert aus Bunde | 02.06.2008 | 17:20  
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Roland Engert aus Bunde | 03.06.2008 | 11:02  
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Roland Engert aus Bunde | 04.06.2008 | 10:17  
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