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TSV Ingeln-Oesselse/Wanderabteilung/Wanderung in der Region Hildesheim

Auf geht es zur letzten Etappe
 
Am Sportplatz vor der Abfahrt
Wanderung des TSV Ingeln-Oesselse in der Region Hildesheim am 24.02.2019

Die Wanderabteilung des TSV Ingeln-Oesselse hatte für Sonntag, den 24.Februar 2019 zur Wanderung in der Region Hildesheim eingeladen. Die Wettervorhersage für diesen Sonntag war sehr gut und so konnte sich das Wanderteam über eine Rekordbeteiligung von 34 Teilnehmern freuen.
In Fahrgemeinschaften ging es zunächst mit Autos zum Parkplatz am Hohnsensee in Hildesheim. Der Hohnsensee ist ca. 9,5 ha groß, in den Jahren 1966 bis 1974 durch Kiesabbau entstanden und eines der beliebtesten Ausflugziele in Hildesheim. Ab hier starteten die verschieden langen Rundwanderungen. Die kurze, leichte Tour führte die Teilnehmer entlang des Hohnsensees und Kupferstrangs, durch den Ehrlicherpark und immer an der Innerste entlang bis nach Itzum.
Die Innerste entspringt im Oberharz, südöstlich von Clausthal-Zellerfeld und mündet nach einer Wegstrecke von ca. 100 km bei Ruthe in die Leine. Auf ihrem Weg dorthin wird die sie mehrmals zu Teichen angestaut und speist auch die bekannte schön gelegene Innerste-Talsperre mit ihrer ca. 750 m langen Staumauer.
Die Teilnehmer der langen Tour wanderten entlang des Hohnsensees, der Innerste und des Kupferstrangs. Vorbei an Sportstätten, Friedhof und durch die Kleingartenanlage ging es hinauf auf den Steinberg. Schöne Wanderwege führten hier oben zur Ausflugsgaststätte Kupferschmiede, die schon im September 1900 unter dem Namen "Gasthaus Steinberg" eröffnet wurde und zum "Wildgatter". Das Wildgehege Wildgatter wurde vor über 50 Jahren von Förster Andreas dadurch gegründet, dass er im alten Forsthaus am Steinberg verletztes Wild zur Pflege annahm. Vier Jahre später begann der Bau der ersten größeren Gehege. Inzwischen beherbergt das Wildgatter ca. 50 verschiedene Tierarten mit insgesamt 300 Tieren auf einer Fläche von ca. 6 ha. Das "Steinbergium" und diverse Hinweistafeln informierten über die Artenvielfalt in den heimischen Wäldern. Die Wanderstrecke führte weiter durch Ochtersum und machte bei herrlicher Fernsicht einen großen Bogen um Barienrode zum interessanten Wanderstein, der zur kurzen Pause einlud.
Dann kamen schon die Türme der Domäne Marienburg und Itzum in Sicht. Die sehr interessante und bewegte Vergangenheit der Domäne Marienburg ragt bis ins Jahr 1346 zurück. Damals soll Bischof Heinrich III mit dem Bau einer mächtigen Wasserburg im Sumpfgebiet der Innerste begonnen haben. Er soll die Burg "castrum Mariae", nach Maria, der Schutzpatronin des Bistums genannt haben. Heute gehört die schön sanierte Domäne Marienburg zur öffentlich-rechtlichen Stiftung Universität Hildesheim und wird als Lehr- und Forschungszentrum genutzt.
Zur Mittagspause trafen sich alle Teilnehmer im Landgasthof "Zur Scharfen Ecke" in Hildesheim-Itzum und wanderten zum Abschluss auch die letzte Wanderetappe zurück zum Parkplatz am Hohnsensee gemeinsam.
Es war ein wunderschöner Wandersonntag. Der blaue Himmel und die Sonne strahlten um die Wette und zauberten ein Wanderwetter wie aus dem Bilderbuch.
Ursula Denda
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