Anzeige

TSV Ingeln-Oesselse Wanderabteilung/ Wanderung im Hildesheimer Wald/Tosmarberg

Frohgelaunte Wanderer
 
Blick ins Hildesheimer Land
Bericht über die Wanderung im Hildesheimer Wald/Tosmarberg am 09.02.2020

Der für den 09.02.2020 geplante Wandertag im Hildesheimer Wald bereitete dem Vorstandsteam des TSV Ingeln-Oesselse kurz vor dem Wandertermin Sorgen. Von der Anfahrt über die Wanderstrecken und die Einkehr war alles bestens geplant. Niemand hatte jedoch mit "Sabine" gerechnet. Drei Tage vor dem Wandertag tauchte das Sturmtief "Sabine" plötzlich in den Medien auf. Die Meteorologen warnten erstmals vor dem stärksten Sturm des Winters, der am kommenden Wochenende mit Windgeschwindigkeiten von 120 Stundenkilometern und orkanartigen Böen Niedersachsen überqueren würde. Da stellte sich die Frage: Wandern oder nicht Wandern?
Die Wanderstrecken wurden überarbeitet damit sie bei Bedarf auch kurzfristig abgekürzt werden konnten und die Wettervorhersagen wurden laufend verfolgt. Am Samstag kristallisierte sich dann heraus, dass "Sabine" frühstens am Sonntagnachmittag ca. 15.00 Uhr das Wandergebiet erreichen würde. Also wurde entschieden: "Wandern".
Alle Wanderer erschienen wie immer pünktlich am Treffpunkt und dann ging es in Fahrgemeinschaften mit Autos zum Wanderparkplatz an der Forststraße in Söhre. Der kleine Ort Söhre mit seinen ca. 1400 Einwohnern liegt am Fuß des Tosmarberges und gehört zur Gemeinde Diekholzen. Söhre soll bereits 1125 in der Gründungsurkunde des Klosters Marienrode als "Sutherem" erwähnt worden sein. Als Wahrzeichen des Ortes gilt der weithin sichtbare Turm der katholischen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, der um 1400 entstanden sein soll.
Bei gutem Wanderwetter wurden ab hier die beiden verschieden langen Wanderstrecken in Angriff genommen. Die lange Wanderstrecke führte die Teilnehmer mit teilweise schönen Ausblicken ins Hildesheimer Land immer leicht bergauf zum Teufelsberg und weiter auf den Tosmarberg. Der Tosmarberg befindet sich im Osten des Hildesheimer Waldes und ist ca. 320 m hoch. An der Tosmarhütte wurde eine Trink- und Ruhepause eingelegt und die momentane Lage des Sturmtiefs Sabine auf dem Handy (Katwarn) verfolgt. Danach ging es von hier oben immer leicht bergab zum Zwischentreffpunkt mit den Teilnehmern der kurzen Wanderstrecke zur Lagebesprechung. Inzwischen war es etwas windig geworden, aber das Unwetter war noch weit entfernt. Um aber jedes Risiko auszuschließen wurde auch im Hinblick auf den schlechten Handyempfang entschieden die Wanderungen etwas zu verändern, zu verkürzen und gemeinsam fortzusetzen. Auf schönen leichten Wanderwegen ging es im großen Bogen Richtung Röderhof und dann immer in der Nähe des Waldrandes entlang zurück zum Parkplatz. Unterwegs kamen wir noch an einer oben am Baumstamm angebrachten künstliche Fledermaushöhle vorbei. Es gibt sie inzwischen in allen Variationen, aber sie war nicht bei allen Wanderern bekannt. Mit den Autos wurde anschließend das Landhaus Sonnenberg pünktlich zur Mittagspause erreicht. Die Wanderer freuten sich dort über das schmackhafte Essen und die zügige professionelle Abwicklung. Nun konnte man bei einem Blick durch die großen Fenster auch schon verfolgen, wie es draußen windiger wurde. Die Heimfahrt verlief ohne Probleme, denn bevor das Sturmtief Sabine kam waren alle wieder zu Hause in Ingeln-Oesselse. Alle Wanderer waren sich einig, es wäre schade gewesen, wenn dieser Wandertag ausgefallen wäre, aber es wird bestimmt noch oft in der Wanderrunde über diesen besonderen Wandertag gesprochen.
Ursula Denda
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.