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TSV Ingeln-Oesselse / Wanderabteilung / Wandern im Osterwald

Wanderung im Osterwald am 07.04.2013

Die Mitglieder des Wandervereins des TSV Ingeln-Oesselse trafen sich um 9.00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein zur ersten Frühlingswanderung. 25 frohgelaunte Wanderfreunde/Innen fuhren mit den Pkws über Ruthe, Schliekum und Jeinsen durch Eldagsen zur Pulvermühle in Coppenbrügge, Ortsteil Dörpe. Der angegebene Parkplatz war leider nicht mehr vorhanden, aber an einer ehemaligen Gaststätte fand sich ein Parkplatz, den wir freundlicherweise nach einem Gespräch mit der Inhaberin auch benutzen durften.

Auch an diesem Tag waren zwei Wanderstrecken unterschiedlicher Länge angeboten. 16 Wanderer begannen die mit etwa 18 km geplante längere Tour auf dem „Bergmannsweg“ vorbei an einem Stollenmund. Infotafeln berichten über den Beginn der Kohleförderung Ende des 18. Jahrhunderts. Wir erfahren, es gab Hauer, Läufer und Haspelzieher, die mit einer Handwinde die Kohleeimer aus den Schächten hochzogen. Hauptabnehmer waren viele Jahre die Weser-Dampfschiffahrtsgesellschaft und eine mechanische Weberei in Hannover - Linden. Nach 1,5 km auf dem ebenen Bergmannsweg biegt die Gruppe am Burckardtsplatz nach Norden ab, es folgt ein kontinuierlicher Anstieg im Hellsiek bis zum Bolleser. Es war jetzt Zeit für eine Trink- und Frühstückspause auf dicken Buchenstämmen. Danach ging es zügig weiter auf der jetzt gemeinsamen Wanderstrecke.

9 Wanderer machten sich auf die „kurze“ Tour und gingen über die Nesselberge direkt zum Bolleser. Dort lagen Baumstämme, die zum Sitzen einluden. Nach einer Frühstückspause aus dem Rucksack gingen wir weiter leicht bergauf zur Sennhütte. Zu unserer Überraschung war der Weg noch tief verschneit und unsere Wanderstöcke leisteten gute Dienste. Kurz vor der Sennhütte kamen die Mitglieder der „schnellen“ Truppe an uns vorbei und ließen sich das erste Bier schmecken. Nach einer Mittagsrast, die nicht zu lange dauerte, da unser Wanderwart das Essen telefonisch vorbestellt hatte, gingen wir wieder gemeinsam durch den Schnee weiter.
Langsam ging es bergab zum Dörper Berg, durch die Schneehöhe sind aber alle vorsichtig gelaufen und haben auf dem gesamten Weg die Wärme der Sonne genossen. Vorbei am Forsthaus Eichhorst haben wir noch den Eingang des Steinbrinkstollens besichtigt. Ein Schild erinnert daran, dass die Kohleförderung trotz einer 1946 erfolgten positiven Probebohrung nicht mehr aufgenommen wurde. Nach knapp 14 km Wanderstrecke fuhren wir (mit etwas Muskelkater) wieder nach Hause.

Die „schnellen“ Wanderer wurden bald nicht mehr gesehen, weil ein um 2 km längerer Rückweg geplant war. Sie kürzten aber wegen der schneereichen Strecke und dem dadurch schweren gehen ihre Route ab und fuhren deshalb nach gut 15 km nach Hause.
Ein schöner Wandertag mit viel Sonnenschein und wenig Wind ging zu Ende.

Ingrid Ruhmann, Hinrich Oellerich, Horst Schönwandt
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Nachrichten | Erschienen am 20.04.2013
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