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Kontakte zu den Partnerstädten an der Neiße.

Laatzener Gruppe mit Bürgermeistern der Neißestädte und Delegationsleiter Ralf Wetzel
Laatzen: Meyer, Klaus-Dieter | Praktizierte Städtepartnerschaft einmal in einem anderen Gewand.

Unter der Leitung von Ratsherr Ralf Wetzel in Vertretung von Bürgermeister Köhne reisten insgesamt neun Seniorinnen und Senioren aus Laatzen auf Einladung der Partnerstadt Gubin, um dort zusammen mit Vertretern aus Politik und den örtlichen Organisationen der Städte Gubin und Guben im Rahmen eines europäischen Projekts Kontakte zu pflegen.
Anders als in den Jahren zuvor bestand die Laatzener Gruppe nicht nur aus Vertretern des Seniorenbeirats, sondern Mitreisende kamen aus dem Handwerkerdienst, den ehremamtlichen  Wohnberatern, der Agenda 21, dem Schachvereins und dem Kuratorium des Stadthauses. Diese „bunte Mischung an ehrenamtlicher Kompetenz“ stellte sich als Salz in der Suppe heraus, und war während des dreitätigen Aufenthaltes immer wieder gefragt.
Nach der Begrüßung durch den Gubiner Bürgermeister sowie den Grußworten von Gubens BM Mahro, Delegationsleiter Wetzel sowie Seniorenvertretungen referierte Frau Lapkowska von der Uni Gubin zum Thema „3. Lebenszeit“, wofür sie lebhaften Applaus erhielt.
Im Anschluss erlebten die Laatzener die jeweilige Eröffnung des allseits beliebten Festes „Frühling an der Neiße“auf beiden Seiten der Neiße. Später erlebte man die Enthüllung einer dritten Grenzrose, diesmal auf der Gubiner Theaterinsel. Das Kunstwerk des Essener Künstlers Thomas Rother mit dem Aufruf „Blumen statt Waffen“ gedenkt der Opfer des Zweiten Weltkrieges.
Das vielseitige Programm, das man für die Laatzener vorbereitet hatte, beinhaltete auch den Besuch des Rosariums in der wunderschönen Lausitzer Kreisstadt Forst , sondern führte auch in die polnische Stadt Brody, wo in der historischen Schloßanlage ein leckeres Mittagessen auf die Gruppe wartete.

Für mich als langjährigen Vorsitzenden des Seniorenbeirates der Stadt Laatzen mit wiederholten Besuchen in unseren Partnerstädten Gubin und Guben war die Reise 2019 eine echtes und bleibendes Erlebnis, weil aus dem Teilnehmerfeld heraus die Erfahrungen mehrerer in Laatzen ehrenamtlich tätiger Gruppen eingebracht werden konnten. Dieses ist nicht zu unterschätzender Gewinn für die „Städtepartnerschaften“ insgesamt und sollte bei künftigen Reisen und Einladungen dazu Beachtung finden.
Klaus-Dieter Meyer - ehrenamtlicher Wohnberater -
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