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Warum wir uns für das Projekt "Schreiben gegen das Vergessen" engagieren

Besuch der Liberalen Jüdischen Gemeinde am 10.1.2010
Anne Voß (16): Ich habe mich für das Projekt „Schreiben gegen das Vergessen“ entschieden, weil die Botschaft einfach eine ganz wichtige ist: Der Nationalsozialismus war die dunkelste und unmenschlichste Zeit, die wir in unserer Vergangenheit haben. Das geht uns alle etwas an! Und dennoch gibt es immer mehr Neonazis und immer mehr rassistische Übergriffe. Es gilt das zu verhindern! Genau dafür möchte ich etwas tun – ich möchte den Menschen sagen, dass sie die Augen aufhalten sollen, dass sie nicht wegsehen und sich gegen die Nazis stellen!

Johanna Schmidt (17): Ich finde dieses Projekt sehr wichtig, erstens, weil die Gewalt, der Hass und die unbändige Wut von damals sich nicht wiederholen dürfen und darauf aufmerksam gemacht werden muss. Es darf nicht sein, dass geleugnet oder einfach vergessen wird, was Menschen anderen Menschen angetan haben. Und zweitens, weil es gut ist, sich kreativ auszudrücken und man die Menschen so ansprechen oder motivieren kann, sich mit der Geschichte zu befassen.

Marie Lassan (17): Schon immer faszinierte mich das Schreiben und die Gefühle, die ich in Worte fasste und damit verarbeitete. Ich habe mich schon viel damit beschäftigt und sehe dieses Projekt als eine einmalige Chance, mehr zu lernen und einen Schritt in meine eigene Zukunft zu gehen. Das Thema „Vergessen“ beschäftigt mich sehr. Ich möchte helfen zu erinnern und wachzurütteln.

Julia Luedtke (13): Ich möchte viel über den Nationalsozialismus erfahren. Was damals geschehen ist, darf sich nie mehr wiederholen und wir dürfen das Geschehene nicht vergessen.

Svenja Fischer (18): Nationalsozialismus ist ein Thema, über das ich im Laufe meines Lebens immer mehr gelernt habe Es ist ein Thema, über das ich noch viel mehr lernen möchte, das ich allerdings nie wirklich verstehen werden kann. So geht es, denke ich, nicht nur mir, sondern auch vielen anderen jungen Menschen. Die von Frau Luedtke ins Leben gerufene AG bot für mich eine Plattform, mich auszutauschen, aber insbesondere auch kreativ zu sein und mich auf eine emotionale Art, ganz anders als im Geschichtsunterricht, der deutschen Geschichte zu nähern. Inspiration sind mir die ausführlichen Erzählungen meiner Großmutter, mit denen ich aufwuchs. So erschreckend es auch ist – vergangene Erlebnisse und Gefühle auf Papier festzuhalten, ist mein Versuch dazu beizutragen, die Scham dieses Landes niemals in Vergessenheit geraten zu lassen.

Efi Dermitzaki (19): Das Projekt "Schreiben gegen das Vergessen" ist mir wichtig, da sich während der Projektarbeit Vergangenheit und Gegenwart immer wieder begegnen. Auch wird während der Recherchearbeit Geschichte lebendig.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.myheimat-Magazin Laatzen | Erschienen am 20.04.2010
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 10.02.2010 | 23:00  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 11.02.2010 | 02:10  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 12.02.2010 | 01:48  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 13.02.2010 | 02:16  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 14.02.2010 | 01:29  
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Corinna Luedtke aus Laatzen | 14.02.2010 | 20:13  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 16.02.2010 | 03:21  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 16.02.2010 | 20:15  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 17.02.2010 | 02:07  
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