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Musikzug der Feuerwehr Laatzen begeistert die Sylter- drei Konzerte auf der Insel

Willkommen in Hörnum....
  PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 03.06.2019

Bereits zum 14. Male verbrachten die Mitglieder des Feuerwehrmusikzuges der Stadt Laatzen und ihre Familien "vier tolle Tage" auf Sylt, der nördlichsten deutschen
Insel. Begeisterte Zuhörer der 38 Musikerinnen und Musiker waren in diesem Jahr nicht nur die Gäste und Einheimischen der Insel, sondern auch Bürgermeister Jürgen
Köhne (Laatzen) und Nikolas Häckel (Sylt). Untergebracht waren die insgesamt 60 Personen wie immer im "Heim an der Düne" der AWO in Hörnum.
Am Himmelfahrtstag um 14.34 Uhr kamen 28 Laatzener pünktlich am Westerländer Bahnhof mit dem Intercity an, wurden per Kleinbus nach Hörnum
gebracht und dann war das Wiedersehen mit den anderen per PKW angereisten Mitgliedern riesig. Alle lagen sich in den Armen, so groß war die Freude auf die
"vier tollen Tage auf Sylt".
Abends dann das erste Konzert in Hörnum anläßlich der Einweihung des dortigen Leuchtfeuers nahe der Ortsmitte. Außerdem wurde der neue Mannschaftstrans-
portwagen (MTF) an die Feuerwehr übergeben. Bei Temperaturen nahe von 14 Grad und windigem Wetter war die Stimmung trotzdem gut. Eine Überraschung an
diesem Abend: Bürgermeister Jürgen Köhne schaute vorbei und servierte den Musikern spontan mehrere Runden Getränke. Er verbrachte zusammen mit Ehefrau
Marita seinen Urlaub auf Sylt und nutzte immer wieder die Gelegenheit den Musikern einen Besuch abzustatten. Die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt
als vier Trompeter den Turm des Leuchtfeuers emporkletterten und von oben bliesen. Großer Applaus der 300 Besucher belohnte die Musiker und ihren neuen
Dirigenten Michael Kipping für ihre Darbietungen, einige Besucher des kleinen Festes tanzten sogar vor den Musikern.
Nach dem Abendessen gab es spontan noch ein "kleines Extrakonzert" auf dem großräumigen Gelände des Quartieres in Hörnum. Zahlreiche Radfahrer und Fußgänger
blieben stehen, Autos fuhren langsamer als etwa eine Stunde lang "Tanzmusik und bekannte Melodien" über den Hof schallten. Die Familienangehörigen tanzten
und wippten zu den Melodien im Rhythmus mit, sogar eine Polonaise bildete sich.

Der 2. Tag stand den Gästen aus Laatzen dann zur freien Verfügung. Mancher machte einen Ausflug per Schiff ins nahe Dänemark, andere Laatzener besuchten
die kleinen Dörfer auf Deutschland nördlichster Insel, ob in List oder Westerland überall trafen sich Gruppen von Laatzenern wieder. Ein Fischbrötchen auf die Hand
war an diesem Tag dabei natürlich selbstverständlich. Nach einer Schifffahrt um die südliche Spitze der Insel herum trafen sich alle Reisenden am Abend zum
Grillen am "Heim an der Düne".

Der Sonnabend war dann der "Arbeitstag" des Musikzuges. In der Konzertmuschel in Westerland sowie an der Sansibar nahe Rantum gaben die Musiker jeweils
ein 2-stündiges Konzert. Mehrere Hundert Zuhörer lauschten den Melodien an der Uferpromenade in Westerland, unter ihnen auch zwei Bürgermeister. Jürgen
Köhne traf hier seinen Amtskollegen aus Sylt, Nikolas Häckel. Beide unterhielten sich über die Nöte und Probleme beider Kommunen. Auf der Bühne ertönte derweil
der "König Ludwig Marsch" und Melodien von ABBA bis Dschingis Khan. Gekonnt durch das Programm führte Joachim Walter, der nicht nur zu jedem Stück
Einzelheiten bekannt gab sondern auch Laatzen vorstellte und mit kurzen witzigen Einlagen für Heiterkeit sorgte. Viel Applaus belohnte die Musiker.

Am Nachmittag, die Sonne kam heraus und die Temperaturen stiegen über 20 Grad, ging es dann zur Sansibar in den Dünen nahe Rantum im Süden der Insel.
Etwa 2000 Gäste lauschten hier der Musik und ließen sich so bei Sekt oder Bowle unterhalten. Einige sangen bei etlichen Melodien mit oder klatschten
zum Rhythmus. Die Stimmung war phantastisch. Nach etwa zwei Stunden ging das Konzert an dem bekannten Restaurant in den Dünen zu Ende.
Die Laatzener kehrten nach Hörnum zurück.
Hier servierte abends Küchenchefin Lydia Lüdrichsen frischen Fisch und Salat zum Abendessen. Nach "reichlich Arbeit" am Tage hatten alle auch einen
guten Appetit. Durch die Dünen gelangten die Gäste in wenigen Schritten zur Nordsee und konnten nochmals einen Blick auf die untergehende Sonne
werfen bevor abends alle wieder gemütlich im Aufenthaltsraum zusammen. Im 14 Grad kalten Wasser nahmen sogar etliche Laatzener ein Bad, mit
nassen Haaren kamen die "Badenixen" vom Strand zurück.

Am Sonntag hieß es dann zum 14.Male von "der Insel" Abschied zu nehmen, für die Bahnfahrer fuhr der Zug um 10.56 Uhr ab Westerland. Manche per Auto
angereiste Gäste blieben noch einige Tage länger.

Ein besonderer Dank gilt Musikzugführer Lothar Paarmann, der diese Fahrten immer organisiert und natürlich den "guten Geistern" des Heimes an der Düne: Lydia
sowie Sönke Lüdrichsen, die nicht nur für gute Kost während des Kurztripps nach Sylt sorgen, sondern auch bei der Logistik helfen. Die 38 Musiker auf der
Insel zu den Auftritten zu chauffieren ist nämlich keine leichte Aufgabe.


Fotos: Senft/Stadtfeuerwehr Laatzen. Diese Fotos dürfen nur im Rahmen der Berichterstattung
zu dieser Pressemeldung unter Nennung der Quelle verwendet werden.
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